7.
Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir,
du, du mußt alles tun: du hältst die Wach an unsrer Tür und läßt uns sicher ruhn.
8. Du nährest uns von Jahr zu Jahr, bleibst immer fromm und treu und stehst uns, wenn wir in Gefahr geraten, treulich bei.
9. ö Du strafst uns Sünder mit Geduld und schlägst nicht allzusehr; ja endlich nimmst du unsre Schuld und wirfst sie in das Meer.
10. Wenn unser Herze seufzt und schreit, wirst du gar leicht erweicht und gibst uns, was uns hoch erfreut und dir zur Ehr gereicht.
11. Du zählst, wie oft ein Christe wein und was sein Kummer sei; kein Zähr⸗ und Tränlein ist so klein, du hebst und legst es bei.
12
Du füllst des Lebens Mangel aus
Lob und Dank.
13
13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut: dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.
14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf
und Heil,
schafft Rat und läßt dich nicht.
15
Was kränkst du dich in deinem Sinn
und grämst dich Tag und Nacht?
Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der dich gemacht. 1
6. Hat er dich nicht von Jugend auf versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglückslauf hat er zurückgekehrt!
17
Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment: nein, was er tut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End.
18. Ei nun, so laß ihn ferner tun
mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht.
und red ihm nicht darein,
so wirst du hier in Frieden ruhn und ewig fröhlich sein.
Paul Gerhardt 1607-1676.
10.
9
Sirach 50, 24— 26.
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1. Nun dan⸗ket all und brin⸗get Ehr, ihr Men⸗schen in der
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V
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ö 2. Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
der seine Wunder überall und große Dinge tut;
Welt, dem, des⸗sen Lob der En⸗gel Heer im Himmel stets ver⸗meldt.
3. der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält und, wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt;


