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Evangelisches Gesangbuch für Rheinland und Westfalen : [nebst] Ordnung des Gottesdienstes
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3. Hier sind die starken Kräfte, die unerschöpfte Macht; das weisen die Geschäfte, die seine Hand gemacht: der Himmel und die Erde mit ihrem ganzen Heer und die unzählge Herde im großen wilden Meer.

4.

Hier sind die treuen Sinnen,

die niemand unrecht tun,

all denen Gutes gönnen,

die in der Treu beruhn.

Gott hält sein Wort mit Freuden, und was er spricht geschicht,

und wer Gewalt muß leiden,

den schützt er im Gericht.

5.

Er weiß viel tausend Weisen,

zu retten aus dem Tod; er nährt und gibet Speisen zur Zeit der Hungersnot,

Lob und Dank.

macht schöne rote Wangen 7 oft bei geringem Mahl,

und die da sind gefangen,

die reißt er aus der Qual.

6. Er ist das Licht der Blinden, erleuchtet ihr Gesicht, und die sich schwach befinden, die stellt er aufgericht't. Er liebet alle Frommen, und die ihm günstig sind, die finden, wenn sie kommen, an ihm den besten Freund.

7 Ach ich bin viel zu wenig, zu rühmen seinen Ruhm, der Herr allein ist König, ich eine welke Blum; jedoch weil ich gehöre gen Zion in sein Zelt, ists billig, daß ich mehre sein Lob vor aller Welt, Paul Gerhardt 16071676.

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Mel. Nun danket all und bringet Ehr.

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1. Ich sin ge dir mit Herz und Mund, Herr, mei⸗nes Her⸗-zens ö

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Lust, ich sing und mach auf Er⸗den kund, was mir von dir bewußt.

2. Ich weiß, daß du der Brunn der Gnad und ewge Ouelle bist, daraus uns allen früh und spat viel Heil und 232 fließt.

Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd,

das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben4

Wer hat das schöne Himmelszelt hoch über uns gesetzt?

Wer ist es, der uns unser Feld mit Tau und Regen netzt?

5. Wer wärmet uns in Kält und Frost? Wer schützt uns vor dem Wind? Wer macht es, daß man Ol und Most zu seinen Zeiten findt?

6. 27 Wer gibt uns Leben und Geblüt? 2 Wer hält mit seiner Hand den güldnen, werten, edlen Fried in unserm Vaterlandꝰ