22 Lob⸗, Dank—
tritt; In ihm ist alles Ja und Amen, Was ich von dir im Geist und Glauben bitt'. Wohl mir! Lob dir jetzt und in Ewigkeit, Daß du mir schenkest solche Seligkeit.
Barth. Crasselius 1667—1724.
Eigne Melodie. 36. Uruell aller Selig⸗ keiten, Die in n verbreiten Durch der Schöpfung weit 3 id Vater, hör' mein flehend Li
2. Nicht um Güter dieser Erden, Die zur Last der Seele werden, Nicht um Goldstaub, der vert veht, Nicht um Erde, die vergeht,
„Auch nicht um ein lan— 925 Leben Will ich Herz und Händ' erheben; Um die Weltlust komm' ich nicht, Vater, vor dein Angesicht.
4. Schätze, welche nie ver— stäuben, Tugenden, die ewig bleiben, Thaten, eines Chri⸗ sten werth, Sind es, die mein H6l begehrt.
„Geber aller guten Ga— ben Festen Glauben möcht' ich haben, Wie ein Meerfels unbewegt, Wenn an ihn die Woge schlägt,
6. Lieb' aus deinem Herzen Wanens Immer rein und immer flammend, Liebe, die dem Feind on Und dem e das Leben weiht,—
Hoffnung, die mit 1 Heun Haupte, Wenn die Welt
und Bittlieder.
ihr alles raubte, Hin blickt, wo sie wonnevoll Alles wie⸗ derfinden soll,—
8. Starken Muth im Kampf des Christen Mit der Welt und ihren Lüsten, Sieg dem Geist, und wenn er er siegt, Demuth, die im Staub sich schmiegt,—
9. Sanftmuth 16 Ge⸗ duld, die Plagen Dieses Le— bens zu ertragen, Stilles Harren, bis der Tod Mich
erlöst auf dein Gebot,—
10. Seelenruhe, Muth im Sterben; Wenn die Lippen sich entfärben, Diesen Seuf⸗
zer noch von mir:„Jesu, nimm den Geist zu dir!“ 11. Willst du, Herr in
meinem Leben Dase Selig⸗ keit mir geben, Dann wird selbst die Leidensnacht Mir zum hellen Tag gemacht.
12. Immer will ich beten, ringen, Stille harren, Dank dir bringen, Bis dein Ruf einst meinen Geist Zu dir, Vater, kommen heißt.
3. Seele, gib dich nun zufrieden: Jesus kommt und stäͤrkt die Müden; Nur ver— giß nie sein Gebot:„Sei getreu bis in den Tod!“ Chrn. Fr. Dan. Schubart 1739—91.
Mel. Lieber Tag, seh' ich ꝛe. Ewager Vater aller
37. Dinge, Gott, in
der Geschöpfe Chor, Die


