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Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden des Herzogthums Oldenburg : [nebst] Die evangel. u. epistol. Texte
Entstehung
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Gnad' vor dei ich tritt ine Va⸗ Und in n Kann merken. Isei dir, ik dafür.

Freuden ebe dir ein Ver⸗ deinem Tausend, Gott dafür.

nimmt hdem es ˖hast du segen ist,

Selbst gesendet, Heil ge tausend er Gna⸗ will ich r singen Für die ben Hat g9. Du, ner leiten mich be⸗ g bring' Lob und

Lob-, Dank⸗ und Bittlieder. 17

Eigne Melodie

oder Mel.. lieben Gott ꝛc. 28. daß ich tau⸗

O send Zungen hätte Und einen tausendfa⸗ chen Mund: So stimmt' ich damit um die Wette Vom allertiefsten Herzensgrund Ein Loblied nach dem andern an Von dem, was Gott an mir gethan.

2. O daß doch meine Stimme schallte Bis dahin,

wo die Sonne steht! O daß

mein Blut mit Jauchzen wallte, So lang' in seinem

Lauf es geht! Ach wär' ein jeder Puls ein Dank, Ein jeder 2230 ein Gesang. 3. Was schweigt ihr denn, ihr meine e Kräfte⸗ Auf, auf, braucht allen euren Fleiß Und stehet munter im Ge

schäfte Zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib

und Seele, schicke dich Und lobe Gott herzinniglich!

4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, Bewegt und regt euch doch mit mir! Ihr schwanken Gräschen in den Feldern, Ihr Blumen, laßt doch eure Zier Zu Got⸗ tes Ruhm bele bet sein Und stimmet lieblich mit mir ein!

Ach! alles, alles, was ein Leben Und einen Odem in sich hat, Soll sich mir zum Gehülfen geben; Denn mein Vermögen ist zu matt,

Die großen Wunder zu er⸗ höhn, Die allenthalben um mich stehn.

6. Wer überströmet mich mit Segen? Bist du es nicht, o reicher Gott? Wer schützet mich auf meinen Wegen? Du, du, o Herr Gott Zeba⸗ oth! Du trägst mit meiner Sündenschuld Unsäglich gnä dige Geduld.

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7. Ich hab' es ja mein Lebetage Schon so manch' liebes mal gespürt, Daß du mich unter vieler Plage Zwar wunderbar, doch wohl ge führt; Denn in der größe⸗ sten Gefahr Ward ich dein Trostlicht stets gewahr

8. Wie sollt' ich nun nicht voller Freuden In dei nem steten Lobe stehn? Wie wollt' ich auch im tiefsten Leiden Nicht triumphierend weitergehn? Und gieng's auch in den Tod hinein, So will ich doch nicht traurig sein.

9. Ich will von deiner Güte singen, So lange sich die Zunge regt; Ich will dir Freudenopfer bringen, So lange sich mein Herz bewegt; Ja, wenn der Mund wird kraftlos sein, So stimm' ich noch mit Seufzen ein.

10. Ach! nimm das arme Lob auf Erden, Mein Gott, in allen Gnaden hin; Im Himmel soll es besser werden Wenn ich bei deinen Engeln bin. Da bring' ich mit der

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