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3. Dein' ew'ge Treu' und Gnade, o Vater, weiß und sieht, was gut sei oder schade dem sterb⸗ lichen Geblüt; und was du dann erlesen, das treibst du, starker Held, und bringst zum Stand und Wesen, was deinem Rat gefällt.
4. Weg' hast du allerwegen, an Mitteln fehlt dir's nicht; dein Tun ist lauter Segen, dein Gang ist lauter Licht, dein Werk kann niemand hindern, dein' Arbeit darf nicht ruhn, wenn du, was deinen Kindern ersprießlich ist, willst tun.
5. Und ob gleich alle Teufel hie wollten widerstehn, so wird doch ohne Zweifel Gott nicht zurückegehn. Was er sich vorgenommen und was er haben will, das muß doch endlich kommen zu seinem Zweck und Ziel.
6. Hoff', o, du arme Seele, hoff' und sei unverzagt! Gott wird dich aus der Höhle, da dich der Kummer plagt, mit großen Gnaden rücken. Erwarte nur die Zeit, so wirst du schon erblicken die Sonn' der schönsten Freud.
7. Auf, auf, gib deinem Schmerze und Sorgen gute Nacht! Laß fahren, was das Herze betrübt und traurig macht! Bist du doch nicht Regente, der alles führen soll; Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl.
8. Ihn, ihn laß tun und walten; er ist ein weiser Fürst und wird sich so verhalten, daß du dich wundern wirst, wenn er, wie ihm gebühret, mit wunderbarem Rat das Werk hinausgeführet, das dich bekümmert hat.
9. Er wird zwar eine Weile mit seinem Trost verziehn und tun an seinem Teile, als hätt in seinem Sinn er deiner sich begeben, und sollt'st du für und für in Angst und Nöten schweben, als frag' er nichts nach dir.


