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geben Stärk, das Kleinod zu erlangen, das er hat Allen dargestellt und seinen Gläub⸗ gen vorbehält: drum danket seinem Namen.
7. Lobt Gott, ihr starken Seraphim, ihr Fürstenthum und Thronen! Es loben Gott mit heller Stimm, die hier auf Erden wohnen. Lobt Gott und preist ihn früh und spat; ja alles, was nur Odem hat, das
danke seinem Namen. Cyriakus Günther, geb 1650, + 1704.
Eigne Melodie.
II. O daß ich tausend Zungen hätte und einen tau⸗ sendfachen Mund! so stimmt ich damit in die Wette vom allertiefsten Herzensgrund ein Loblied nach dem andern an von dem, was Gott an mir gethan.
2. O daß doch meine Stim⸗ me schallte bis dahin, wo die Sonne steht! O daß mein Blut mit Jauchzen wallte, so lang es noch im Laufe geht! Ach wär ein jeder Puls ein Dank, und jeder Odem ein Gesang!
3. Was schweigt ihr denn, ihr meine Kräfte? Auf, auf!
Lob⸗ und Danklieder. 11
braucht allen euren Fleiß, und stehet munter im Geschäfte zu Gottes, meines Herren, Preis! Mein Leib und Seele, schicke dich und lobe Gott herzinniglich!
4. Ihr grünen Blätter in den Wäldern, bewegt und regt euch doch mit mir. Ihr schwan⸗ ken Gräslein in den Feldern, ihr Blumen, laßt doch eure Zier zu Gottes Ruhm belebet seyn, und stimmet lieblich mit mir ein.
5. Ach alles, alles, was ein Leben und einen Odem in sich hat, soll sich mir zum Gehül⸗ fen geben; denn mein Vermöͤ⸗ gen ist zu matt, die großen Wunder zu erhöhn, die allent⸗ halben um mich stehn.
6. Dir sey, o allerliebster Vater, unendlich Lob für jede
Gab; Lob sey dir, mildester
Berather, für alles, was ich bin und hab, für alles Gute in der Welt, das du zu mei⸗ nem Heil bestellt.
7. Mein treuster Jesu, sey gepriesen, daß dein erbar⸗ mungsvolles Herz sich mir so hülfreich hat erwiesen, und mich durch Blut und Todes⸗ schmerz von Satans Macht


