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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
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Die Haustafel. ö 15 de/ Was die duhoͤrer ihren Lehrern und Seelsorgern zu thun schuldig sind 4 sset und trinket was sie haben, denn ein Arbeiter ist seines Lohns 6 10 E werth, Luc. 10. b. 7. 2 wie] Der Herr hat befoblen, daß die, so das Evangelium verkündigen, sollen sich bom Evangelio nähren, 1 Cor. 9. v. 3 der n Der unterrichret wird mit dem Wort, der theile mit allerley Gutes elich u. dem, i 6.0. Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spot⸗ 1d 16, n, Gal. 6. v. 6. 7. 1635 Aeltesten, die wohl fürstehen, die halte man zweifacher Ehren werth, sonderlich die da arbeiten im Wort und in der Lehre. Dennes spricht die Schrift: Du solst dem Ochsen, der da drischet, das Maul nicht u. verbinden, 1 Tim. 5. b. 1). 18. aus dem 5. B. Mos. am 35. v. 4. dei, Wir bitten euch, lieben Brüder, daß ihr erkennet, die an euch ar⸗ m Sctl zeiten und euch fürstehen in dem Herrn, und euch bermahnen, habt ch diesth sie desto lieber um 5 Werks willen, und seyd friedsam mit ihnen, all mih 1 Thesfal. 5, 12. 18. , me Geßborchet euren Lehrern, und folget ihnen, denn sie wachen über sey ui eure Seelen, als die da Rechenschaft dafür geben sollen, auf daß sie es mit Freuden thun, und nicht mit Seufzen, dann das ist euch nicht t Amen Zgut, Hebr. 26. v. 17. mdeun ö ů Von weltlicher Obrigkeit. iglich Sedermann sey unterthan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. inde, u J Denn es ist keine Obrigleit ohne bon Gott. Wo aber Obrigkeit ist, behüten die ist von Gott geordnet. Wer sich nun wider die Obrigkeit setzet, de z des der widerstrebet Gottes Ordnung: Die aber widerstreben, werden uͤber an 6 sich ein Urtheil empfangen. Denn sie trägt das Schwerdt nicht umsonst, sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zur Strafe über den, der Bö⸗ ses thut, Röm. 18. b. 1. 2. 5.

re Spis Von den Unterthanen. 0

sättigest G' dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist Matth. 22. b. 22.

Gahen, So seyd nun aus Noth unterthan, nicht allein um d

Der Strafe willen, Jesun sondern auch um des Gewissens willen. Deshalben müsfet ihr auch Steuer geben; dann sie sind Gottes Diener, die solchen Schutz sollen handhaben.

So gebet nun jedermanu, was ihr schuldig seyd: Schoß, dem der waͤhnr Schoß gebührt, Zoll, dem der Zoll gebührt, Furcht, dem die Furcht gen Ru gebührt, Ehre, dem die Ehre gebührt, Röm. 18. b. 5. 6. Rossei, So ermahne ich nun, daß man für allen Dingen zuerst thue Bitte, Ge⸗ n an dii bet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die nige und für unser Y. alle Obrigkeit, auf daß wir ein ruhiges und stilies Leben führen mögen, m 0 in aller Bottseligkeit und Ehrbarkeit, denn solches ist gur, dazu auch Ithatens' angenehm vor Gott unserm Heiland, 2 Tim. 2. b. 1. 2. 8.

Erinnere sie, daß sie den Fürsten und der Obrigkeit unterthan und gehorsam seyn, Tit. 8. v. A Seuyd unterthan aller menschlichen Ordnung um des Herrn willen,

es sey dem Könige, als dem Obersten, oder den Hauptleuten, als Ge⸗

ern/ fh0 sandten von ihm zur Rache über die Uebelthäter und zum Lobe der From⸗

es, nihh men, 1 Petr. 2, 13. 14. treiben 72 9

0 Den Ehe⸗Maͤnnern.

Ehrbon Ib5 Männer wohnet bey euren Weibern mit Vernunft, und gebet dem weiblichen, als dem schwächsten Werkzeug, seine Ehre, als Miterben

ne Lahth der Gnade des Lebens, auf daß euer Gebet nicht verhindert w

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erde etr. 5. v. 7. Und seyd nicht dibter gegen sie, Col. 5. v. 10. 4*