46
allen guten Werken, und wachset in der Erkenniniß Gottes, und ge⸗ staͤlket werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen Macht in aller Geduld und Langmüthigkeit mit Freuden. Und danksaget dem Vater, der uns tuchtig gemacht hat zu dem Erbtheile der Heiligen im Licht. Welcher uns errettet hat von der Obrigkeit der Finsterniß, und hat uns versetzet in das Reich seines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erloͤsung durch sein Blut, naͤmlich die Vergebung der Suͤnden.
Evang. am 25. Sonnt. nach Trinit. Matth. 24, v. 15⸗28. W'nn ihr nun sehen werdet
den Greuel der Verwuͤstung, davon gesagt ist durch den Pro⸗ pheten Baniel, daß er stehet an der heiligen Staͤtte(wer das lieset, der merke drauf). Alsdann fliehe auf die Berge, wer im Juͤdischen Lande ist. Und wer auf dem Da⸗ che ist, der steige nicht hernieder,
etwas aus seinem Hause zu holen. Erzengels, und mit der Pofansth Und wer auf dem Felde ist, der Gottes hernieder kommen, kehre nicht um, seine Kleider zu Himmel, und die Todten in,
holen. Wehe aber den Schwan⸗ gern und Saͤugern zu der Zeit. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter, oder am Sabbath. Denn es wird alsdann ei⸗ ne große Truͤbsal seyn, als nie gewe⸗ sen ist, von Anfang der Welt, bis her und auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht wuͤrden ver⸗ kürzet, so wuͤrde kein Mensch selig: Aber um der Auserwaͤhlten willen werden die Tage verkuͤrzet. So als⸗ dann jemand zu euch wird sagen: Siehe hier ist Christus, oder da, so sollt ibre nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen, und große Zeichen und Wunder thun, daß derfuhret werden in den Irrthum
Am 25. und 26. Sonntage nach Trinitatis.
ö
(wo es moͤglich waͤre) auch die uu erwaͤhlten. Siehe, ich habe es uuhenn zuvorgesagt. Darum wenn sse lon euch sagen werden: Siehe, erAUn in der Wuͤsten, so gehet nicht Ahöce aus; siehe, er ist in der Kammi so glaͤubets nicht. Denn glis wie der Blitz ausgehet vom gang, und scheinet bis zum hne R dergang, also wird auch sern Mgnet Zukunft des Menschen Sohias M Wo aber ein Aas ist, da so sich die Adler
Epistel, Thess. 4, v. Xzallld i Wir wollen euch aber, iichl ei
Bruͤder, nicht verhalten nuch denen, die da schlafen, auf Allen, ihr nicht traurig seyd, wie dienhhel. r dern, die keine Hoffnung hihalht. ha Denn das sagen wir euch, afang Wort des Herrn, daß wir, die nur leben und überbleiben in der le G. kunft des Herrn, wer den denennshnn: vorkommen, die da schlafen. alanget er selbst, der Herr, wird mineiß nem Feldgeschrei und Stimme n ge
sch
sto werden auferstehen zuerst. nach wir, die wir leben und bleiben, werden zugleich mit selbigen hingeruͤcket werden Wolken, dem Herrn entgeg der Luft, und werden also bei A Herrn seyn allezeit. So h euch nun mit diesen Worten! ter einander.
Evang. am 26. Sonnt, Trinit. Matth. 25, v. Sic
Wern aber des Menschen e


