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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
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30 etreuer gott, wie viel 8eeBezegl du frechen suͤndern; 0 t/ E

16 Erste Abtheilung.

den IGott, voll erbarmung und ge/Richt fur die welt, nicht fur Nur uns

duld, Auch bei der mir verhorgnen grab Ist er alein geboren. Treuden schuld, Währt ewig deine liebe. weh vergeht mit ihrer lu; da. Ja. 2. Bedenk ich, schoͤpfer, deine du den willen gottes thust, Dreudig⸗ macht, Blick ich in jene ferne, Und gluͤck soll ewig dauren. inverr uͤberseh des himmels pracht Und 4. Wann ich erwache, denk nit guüt sonne, mond und sterne: So bet dein, Und wann ich schigfen genacht, ich dich voll ehr urcht an. Was is Denn du, mein vater, kannst hacht der mänsch, ruf ich alsdann, Daß leihn, Was ich von dir eil 3. O. du dich sein erbarmest? Drum seufz ich kindlich stets zu Pich, se 3. Dein auge schaut auf ihn her⸗Her, was mir nutzer, schenke ze gott ab; So geht er nicht verloren. Um deiner guͤte willen. ung d wwischet

9. Geduld und Langmuth Gottes. rule

Mel. Ein laͤmmlein geht und ꝛc. 4. Kangmüͤthigster! so große

armen! Wir haufen leider unsre deinen kin dern; Sie wer en schuld; Du aber dein erbarmen. weil fleisch und welt Hier ihnen sind Was ist des menschen lebens lauf? fig nitze stellt, Oft sicher mat oi se Er ist verderbt von jugend auf, Und raͤge; Sie sraucheln, sie verge 9 dem gesetz eutgegen; Und gleich wohl, sich, Und fehlen oftmals wider i Mel. vater, suchst du ihn Langmuͤthig da⸗Auf hlind gewahltem wege.

von abzuziehn, Zur behrnng zu be⸗. Da warnst du sie vor der 150

duld Beweisest du uns o! nicht weniger geduld Hast 0 ber

wegen. So oft sie irre gehen; Reichsti rrlich 2. Der wenschen elend jammert han; und kärte dar, Von sahe gs dich; Seldst wenn sie sich perstocken aufzuftehen: Du tragen sie iste So fuchst du sie doch vaterlich Durchsterhuid Bist winig ihre süntichezn huld zu dir zu locken Wie langesschuld Durch christum zu vihat aue lahsr und riefest du Nicht ehmals ben: Giebst ihnen neue tugendlrung u deinem volke zu Damit es sich beUnd nach voübrachter plgerschroß du kehre! Wie trugst du nicht mit gu⸗Ein ewig freudenleben. Dat vo ligleit Die erste welt so lange zeit,6. Laß diese langmuth und 1 leibt Eh sie die fluth verheerte! Gott, unsre herzen ruhren; Nie

3. Noch giebst du suündern zeit undsuns deine vaterhuld Zur sichen raum, Der strafe zu entgehen; Du verfuhren! Trag uns erbarm⸗ I laͤsst den unfruchtbaren daum Richt sernerhin; Doch gieh uns auchhhn& ohne pflege stehen; Du schonest sein bei den sinn, Daß wir die suͤnde Euchr von zeit zu zeit, Verziehest voll barm⸗sen, Und uns noch in der gnadengsen A Herzigkeit, Tlei gaͤnzlich abzuhauen; Den reichthum deiner guͤtigkentsigte m

Du wartest sein mit größter treu, beßrung leiten lassen. urch b⸗ Und hoͤrst, damit er fruchthar sey, ir mich Nicht auf, an ihm zu bauen. u gebe eich au

III. Von der heiligen Dreieinigkeit. hat pe

Bekannte Melodie. gnade. Er sorget, daß uns nimni 1 AIr gott in der hoͤh sey mehr Gefahr und unfall schade I1 2 E. ehr, Und hank sey seiner wohlzuthun ist er bereit!