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Neues Gesangbuch für die Evangelisch-Lutherischen Gemeinden in den Kurfürstlich-Hessischen Landen : auf erhaltenes gnädigstes Privilegium ; [nebst] Evangelien und Episteln [und] Der Kleine Catechismus Herrn D. Martin Luthers
Entstehung
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Erste Abtheilung.

mußt du selbst, recht groß von dir zu denken, Die kraft mir schenken.

2. Was ist im himmel, hoͤchster, was auf erden, Das so, wie du, ver⸗ dient, erkannt zu werden? Welch wissen ist wohl herrlicher zu nennen, Als dich erkennen?

3. Dich suchen, ist die herrlichste ber sorgen; Zwar bist du unerforsch⸗ lich und verborgen: Doch willst du, wenn wir nur dein licht nicht hassen, Dich finden lassen,

4. Mit lauter slimme lehren deine werke Uus deine weisheit, deine gůt und staͤrke; Auch hast du selbst, sey hoch dafür gepriesen! Uns unter⸗ wiesen.

5. Und immer mehr willst du dich offenbaren, Wenn, was du lehrst, wir nur getreu bewahren; Wenn wir, was deine lehren wirken sollen, Uns bessern wollen.

6. Ach möͤcht ich, gott, aus allen meinen kraͤften Dich suchen; auch bei sorgen und geschäften, Mein herz, zu dir mig leichter aufzuschwin⸗ gen, Zur andacht bringen!

7. Drum führe durch dein wort doch meine seele, Daß sie den weg zum lichte nicht verfehle; Gieb mir,

weil ihre kraͤste leicht ermuͤden, Ernst, lust und frieden.

9. Dann werd ich immer besser dich erkennen, Und taͤglich mehr von dei⸗ ner lieb entbrennen, Dir gern ge⸗

horchen, froͤhlich dich erheben, Und, gott, dir loben.

Mel. Herzlich lieb hab ich dich ꝛc. eh dem, der leugnet, daß 10. Wẽĩ gott st! Sein armes menschenleben ist Ihm leer von edler

freude. Sein wilder, lasterhafter blick Sehnt sich umionst nach wah⸗

rem glück, Umsonst nach trost Nie leide. Die lust zu guten thaten flieh dir a Vor ihm, der seinen gott nicht sieh 2 Nie fuͤhlet sich sein herz erfrent V gren⸗ wonne der unsterblichkeit. Gott u ma ser gott! Wie jammervoll, wie funt ewig tersich Wird unset leben ohne dih ner u 2. Wenn du nicht bist, wer ei zu er und halt, Und wer kegieret du iad, die welt? Wer sorgt auch fuͤr mi 61 leben? Wem danke ich mein lel B 61 dann? Wer nimmt bis jetzt sich n Was ner an? Wem kann ich mich ergebe ch Verhängniß oder ungefäbr Wa dann mein gott; und arm ist Iu he de Dann wär vernunfe und freiheh zu de spott; Und schreckenvoll waͤr miti ut is iodlGoft, wahrer goit! Wie gran zen z voll wind mir deine welt, W n nicht dein arm sie fuͤhrt und haͤlt! sdent 3. Kann ohne dich ein gluc erfren der si Fur mich ein guth auf erden seyn oWnü Und kann ichs froh geniessen? W. sicert hilit mir freiheit und verstand, Wemae zede wohlthat deiner hand, Was nite s ein gut gewissen? Bist du nicht, du iis erfreun sie nie; Ein traum ist ii wate lust, wie sie. Die erd ist finsterns pessen lein licht Strahlt her von deinem ei eralt gesicht. Kein schutz ist da! Auf gend wartet dort kein lohn; Augehn hier folgt ihr oft schmach und hoh kassei 4. Nein! eh ich zweifle, daß Dein seytt, Unwandelbarer ewger geii Wen Mag mich die welt verspotien! Ewig will ich zeugen, daß du bist, Di es ein schnoͤder frevel ist, Dich sil Mel. len und dich spotten! Mein geis uoder: leib freut sich in dir: Du ewiger weich nicht von mir! Was sind AI2. leiden dieser zeit Dem, der sich Ün bi nes gottes freut? Dort im getict werst Wenn erd und himmel untergehnard Wiord dich der gottesleugner sehn

geoffe

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II. Von den Eigenschaften Gottes. der he

X. Ewigkeit und Unveranderlichkeit Gottes. enteil

Mel. Liebster jesu, wir sind hier. ott, du bist von ewigkeit! II. bene Retestt aes

(größe Mehrt und mindert ll höchft

sel: Gieb, daß ich das nie agn.