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4 Erste Abtheilung.
Ee zeigen schrift, vernunft und krea⸗ muren, Der gottheit spuren!
2. Sich um dich her sieh himmel, Uänder, meere; Sieh der geschöyfe uuzählbare heere! Schließ von dem bau und vom verstand der geister. Auf ihren meister.
Ol sieh hinauf zu den gestirnten höben, Wo welten sich in ihren krei⸗ fen drehen, Und von der bahn ihr
ahrsziel zu erreichen, Kein haar⸗
reit weichen
4. Sie! wie die sonne jahr und tage theilet, Wie auch der mond durch leine laufbahn eilet, Und wie durch beide tag und nacht der erde Regieret werde.
5. Was machts, daß diese ord⸗ nung stets vorhanden, Und unver⸗ näckt jahr tausende betanden? Kaüũst du der gottheit daseyn, kraft und wesen Nicht darin lesen?
6. Sieh, mensch, du edler unter kreaturen! Sieh an dir selbst der gottheit klare spuren! Kanns du mit wahrheit dich verstaͤndig neunen, Und gott miß kennen?
7. O fuͤnder! frag das nagende ge, wissen: Ist denn ein gott? o fühl doch in den bissen, Die du empfin⸗ dest, fuͤhl hei boͤser sache Den yerrn der rache. 4
8. Doch nicht genug: es ist ein der zu sagen. Oft leugnets doch er mensch durch sein betrangen, Wenn er, als waͤr kein gott, in suͤn⸗ den wandelt, Und gottles handelt. 9. Du sagst: gott ist und kennt mein ganzes leben. Bist du ihm denn
auch recht zum dienst ergeben? Ist.,
dank und gegenliebe im gemuͤthe Fuͤr seine guͤte?
10, Im wohlstand trotzig, zaghaft in beschwerden, Vergoͤtterst du oft dinge dieser erden, Machst gold zum trost, haͤltst fleisch fuͤr deinen retier; Elende götter!
1I. O hilf uns, gott, doch dei⸗ nen heilgen woilten Mi! redlichkei und herzenslust erfuͤllen; Sonst werden wir, beim ruhm des glau⸗ beus luͤgen, Uns selbñ betruͤgen.
12. Laß uus dein wort den wej hen, der wahrheit lehren, Uns zeigen, de ti⸗ wie wir dich stets recht verehren, 3. Bis du uns einst zum himmel wirs strale erheben, Bei dir zu leben. noch,
Mel. Wach auf, mein herzy und ꝛe. ihn? eurer
6 O gott, aus deinen werkeh ange Kann ich dein daseyn mei ken; In allen kreaiuren Find ich di Dich gottheit spuren. sen 1 2. Das große weltgebaͤude, Dei kreat ruhm und meine freude, Ruft i du bi viel tausend choͤren: Gott ist! goh sprech mußt du ehren! mach 3. Wer sprach es, dab die erde, 5. 2 Und daß der himmel werde? Wa hist d prach es, daß im meere Des was gegeb sers sammlung waͤre?ẽ Zu de 3. Wer ließ in jenen hoͤhen Dal gesan sternenheer eutstehen? Wer biem 9 des doönners bruͤlen Die welt mi75, furcht erfůllen? meine 5. Du bists, gott: deine werkener el Erzaͤhlen deine staͤrke Und deine wei Dies se guͤte Dem achtsomen gemüͤthe. me t 5. Das würiuchen in dem staube gefche Die bunte raup am laube, Das z. 3 gras die schlanken halmen, Sinhehn i deines ruhmes psalmen. herrn 7. Herr, du bist hoch erhoben, UnhEr he ewig boch zu loben, Wenn auch detund l suͤnder rotten Dich leugnen un Dem verspotten. 3. Laß alle, die dich kennen Um Mel. dich mit ehrfurcht nennen, Und dioder: dir vest vertrauen, Dein guadih oder antlitz schauen. Mel. Aus meines herzens grunde. 8. chwingt, heilige gedanken mehr. „O LCuch von der erde logsist er Gott, frei von allen schranken, A. 2.& unaussprechlich groß Er in ein geiorich lobsingt Vor seinem angesichte! Oalt Sie ů wehnt in einem lichte, zu dem ian Sie auge dringt. 3. 2. Kein mensch kann ihn erreichen reich; Kein endlicher verlland. Wer dausewigk sich ihm vergleichen? Wer hat ihnihm gant erkannt? Macht euch von ihch 4.&
lein bild! Wer iann den döate 2 0


