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In bekannter Melodie.
4 ir glauben an den ein' gen 34. Wẽĩ gott, Schöpfer himmels und der erden. Er, aller vater, unser gott, Hieß uns seine kinder werden. Er will uns auch stets ernähren, Jedes wahre guth gewähren. Er erwog schon, eh' wir waren, Unsre rettung in gefah⸗ ren. Er ist's, der für uns sorgt und wacht, Und alles steht in seiner macht.
2. Wir glauben auch an jesum ehrist, Gottes sohn, den eingebornen, Den herrn, der mensch geworden ist, Den erretter der verlornen. Er, er achtete
4) Von der
Mel. Wer nur den lieben gott ꝛe. oder: Du weiser schöpfer ꝛe.
. eherrscher himmels und 35. B der erden, Der du all⸗ gegenwärtig bist, Von niemand kannst begriffen werden, Vor dem kein ding verborgen ist; Auch ziehe mein gemüth zu dir, Und deine größe leb' in mir.
2. Wohin ich herz und augen lenke, Da find' ich deiner gottheit spur. Wenn ich voll andacht überdenke Dein werk, die herrliche natur, So ruft sie nah und fern mir zu: Wie groß ist gott, wie klein bist du!
3. Uns zeigen alle elemente, Wie weis' und gut der schöpfer sey; O wenn das stumme reden könnte, Es stimmte der ermunt'rung bei; Rühmt, menschen, gottes güt'ꝰ und macht, Die euch und uns hervorgebracht!
4. Herr, gott, wie groß ist deine liebe; Die erd' ist deiner güte voll. Verleih' mir deines geistes triebe, Dich zu erkennen, wie ich soll. Nimm, was ich kann und hab' und bin, Zu deinem dienst auf ewig hin.
5. Hilf, daß die güter dieser er⸗ den Mich dir locken, höchstes gut. Daß sie mir nicht zum fallstrick wer⸗ den, Und ihr Genuß mir schaden thut. Laß allen mißbrauch ferne seyn; Mein letztes ziel sey du allein.
6. Hier ist mein leben eine reise, Hier geht mein weg zur andern welt; Drum mache du mich fromm und weise, Daß ich hier thu', was dir
Erste Abtheilung.
sein leben Nicht zu theu'r, für uns y geben. Er erstand; herrscht, hoch erhl.„2. 8 het, In dem reich, das nie vergehet Zu dir Er läßt auch uns im grabe nicht, Un deine g kommt dereinst zum weltgericht. allem s 3. Wir glauben an den heil'gen geiß Belebe Unsern göttlichen regierer, Den jesu Dir in christus uns verheißt, Uns zum bei. Seh m stand und zum führer. Der in trübsal seine christen Eilt mit muth und kraf zu rüsten; Der uns lehrt vergebung 37 finden, Und der tugend werth empfin den, Er flößet uns in todesschmen güte:!
Des ew'gen lebens trost ins herz. lebs. ihr ihn
Schoͤpfung. und eh gefällt; Und end ich diesen kurzen lauf keit Mi So nimm zu deiner ruh mich auf. 2* 55
Mel. Wie schön leuchtet der ꝛe. Kott. ott, dessen starke hand di d gokt, 36. G welt Erschaffen hat um aus lie noch erhält, Ich sehe deine güte; Ii nie; Ur sehe sie und werd entzickt, Wohin aul glücke 3 nur mein auge blickt, So bald ich mei Bun 7 gemüthe Auf dich, Schöpfer, Achtsan Im hir lenke Und dich denke, Find' ich arm! 5. Dich als vater und erbarmer. ermißt 2. Seh' ich, so weit mein auge reicht gütig · Gen himmel, so entdeck' ich leicht IUwegen. spuren deiner güte. Der himmelslichti Eo ie lauf und pracht, Sein sternenheer, dal Sb we du gemacht, Erwecket mein gemüth. Großer Schöpfer, Dich zu singen, Di beil zu bringen Ehr' und stärke. Groß sint—4 deiner allmacht werke. 2 Ii ö 3. In ungewittern, sturm und windf 10 10 Die deines thrones diener sind, Ent en deck' ich deine güte. Das feuer, wi⸗ der wasser grund, Macht deine großt daut, liebe kund. Mit fröhlichem gemütht in nel Will ich Täglich Darauf achten, Und wohlth betrachten Beine werke; Rühmen dein huld und stärke. 4. Dein erdreich, gott, das jeden mann Giebt brod und kleider, seh zne ich an Und schmecke deine güte; g rieche, fühl' und höre sie Im felh m und wald; ich sehe sie In aller flu⸗ ren blüthe. Von dir Zeugen Alle dinge, So geringe Sie mir scheinen: Wie im großen, so im kleinen.


