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Neues Gesangbuch für die evangelisch-lutherischen Gemeinden in den kurfürstlich-hessischen Landen : [nebst] Evangelien und Episteln auf alle Sonn- und Festtage [und] Der kleine Catechismus Herrn D. M. Luthers
Entstehung
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Erste Ab herzig, und von duldendem gemüthe; Will denen heil und ew'ge lust besche⸗ ren, Die ihn verehren. 2. Er handelt nicht mit uns nach ů unfern sünden, Und läßt verschonend uns das nicht empfinden, Was wir, weil wir ihm unser herz nicht gaben, Verschuldet haben. 3. Hoch ist der

himmel über seiner erde, So groß ist auch, daß er gelie⸗

theilung.

bet werde, Die huld des herrn bei ö denen, die ihn lieben, Und gutes üben. ö 4. So zärtlich sich ein vater seiner kinder Erbarmet, so erbarmt sich gott der sünder, Wenn sie von herzen sich zu ihm bekehren, Ihm treue schwören. 5. Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen; Er weiß, der mensch ist ein zerbrechlich wesen; Er denkt daran, daß das geschöpf aus erde Doch asche werde. 6. Von ewigkeit zu ewigkeiten wäh⸗ ret Die güte gottes dem, der tugend ehret. Ach! leite denn auch mich auf V deinem pfade, Du gott der gnade! 7. So werd ich ewig deiner huld genießen; So wird mein leben sanft vor dir verfließen: So werd'i

vich dort mit allen engelchören Dich fröhlich iehren.

Es ist das heil uns kommen ꝛe. oder: Eigne Melodie.

25 Qobsinget gott und betet an! * Es dank', es rühm', es sfinge,

Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie VI benit wie schön ist seine kraft! Wie errlich, wie untadelhaft Sind alle seine werke! x

2. Wie schön, wie würdig seiner macht Mit allen ihren heeren Die himmel! wie viel licht und pracht Bestrahlt sie, ihr zu ehren! Das auge sieht sich nimmer satt, Sieht, was es auch gesehen hat, Doch immer neue wunder!

Mel.

lein: Auch wunder sür die Damit es ihr, sich zu erfreun, keiner schönheit fehle. ändert gott sie ab! was er doch herrlich.

4. Wo ist ein gras! wo nur ein blatt, Ein stäublein auf der erde, Wodurch, o mensch, nicht gottes rath Und kraft verherrlicht werde; O, wie ist seine macht so reich! Was aber deiner trägheit gleich, Daß du's nicht siehst, nicht fühlest?

5. Gab seine macht, die schöpferin. Zum führer deines lebens Dir deinen geist, so manchen sinn, So viel gefühl vergebens? Für wen, für wen, als dich, erschafft, Erhält und schmücket seine kraft So viele große werke?

6. Dein gott bedarf nichts; seine hand, Die seine schöpfung schmückte, Gab dir empfindung und verstand, Damit er dich beglückte. Willst du, o mensch, nicht glücklich seyn? Will sich nicht deine seele freun, Nicht immer froher werden?

7. Er selbst entflammt in deiner brust Die sehnsucht nach vergnügen. Er schuf auch quellen, die voll lust Stets rinnen, nie versiegen. Gieb nur auf seine gütẽ acht; Denn seine segenvolle macht Schafft allen wahre freude.

8. Dir wohlzuthun, das ist ihr ziel; Laß dich zum Dank erwecken! O hätth ich doch genug gefühl, Wie gut er ist⸗ zu schmecken! Ist seiner wohnung vor⸗ hof schon So schön; wie wird mich einst

sein tbron, Wie wird er selbst entzücken!

3. Nicht wunder für das aug' al⸗Uebst du barmherzigkeit. seele: mit An gemacht; Und hast auch uns, uns Wie kunstvoll Dem mangelt, andern gab; Und jedes ist

9. Lobsinget gott und betet an! Es dank, es rühm, es singe, Es jauchze, wer nur jauchzen kann, Dem schöpfer aller dinge! Wie groß ist unsers schö⸗ pfers macht! Wie herrlich, wie un⸗ kadelhaft Sind alle seine werke!

Mel. Nun lob, mein scel', den ꝛc.

26 O gott, du bist die liebez ö* Uns wohlzuthun ist deine lust. Drum preist mit frohem triebe Dich unsre dankerfüllte brust. Wie so gar ohne grenzen Ist deine gütig⸗ keit! So weit die himmel glänzen, Du siehst was du

wohlgefallen Auf das,

allen, Viel gutes zugedacht. 2. Uns ewig zu beglücken, Erschufst du uns und deine welt, Die hier schon

zum entzücken So viele wunder in sich

hält; für uns hoben, uns zu herab, Für un

ist so re dem sür langmu Und fa fuße, So sche an deir men D 4. 3 immer serm Y zuvor 1 aller g gebricht Versag doch u thun v Lenkst 56 hast u stets t wider zu seg dank