38 Am 24. und 25. Sonntage nach Trinitatis. chen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Macht in aller Geduld und dangmuͤthig⸗
Ehre zu Schanden wird, derer, die ir⸗ disch gesinnt sind. Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi, des Herrn, welcher unsern nichtigen Leib verklaͤren wird, daß er aͤhnlich werde seinem verklaͤrten Leibe, nach der Wir⸗ kung, damit er kann auch alle Dinge ihm unterthaͤnig machen.
Evang. am 24. Sonnt. n. Trinit., Matth. 9, v. 18⸗26.
a er solches mit ihnen redete, siehe, da kam der Obersten einer, und fiel vor ihm nieder, und sprach: Herr, meine Tochter ist jetzt gestorben, aber komm, und lege deine Hand auf sie, so wird sie lebendig. Und Jesus stand auf, und folgte ihm nach, und seine Juͤnger. Und siehe, ein Weib, das zwoͤlf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm, und ruͤhrte seines Kleides Saum an. Denn sie sprach bei ihr selbst: Moͤchte ich nur sein Kleid anruͤhren, so wuͤrde ich gesund. Da wandte sich Jesus um, und sah sie, und sprach: Sei getrost meine Tochter, dein Glaube hat dir ge⸗ holfen. Und das Weib ward gesund zu derselbigen Stunde. Und als er in des Obersten Haus kam, und sah die Pfeif⸗ fer und das Getuͤmmel des Volks, sprach er zu ihnen: Weichet, denn das Maͤgd⸗ lein ist nicht todt, sondern es schlaͤft. Und sie verlachten ihn. Als aber das Volk ausgetrieben war, gieng er hinein, und ergriff sie bei der Hand; da stand das Maͤgdlein auf. Und dies Geruͤcht erscholl in dasselbige ganze Land.
Epistel, Col. X, v. 9⸗14.
erhalben auch wir, von dem Tage
an, da wirs gehoͤret hahen, hoͤren
wir nicht auf fuͤr euch zu beten, und zu bitten, daß ihr erfuͤllet werdet mit Er⸗ kenntniß seines Willens, in allerlei geist⸗ licher Weis heit und Verstand. Daß ihr wandelt wuͤrdiglich dem Herrn zu allem Gefallen, und fruchtbar seid in allen guten Werken, und wachset in der Er⸗ kenntniß Gottes, und gestaͤrket werdet mit aller Kraft, nach seiner herrlichen
keit mit Freuden. Und danksaget dem Vater, der uns tuͤchtig gemacht hat zu dem Erbtbeil der Heiligen im Licht, Welcher uns errettet hat von der Obrig⸗ keit der Finsterniß, und hat uns versetzel in das Reich seines lieben Sohnes, an welchem wir haben die Erloͤsung durch
sein Blut, naͤmlich die Vergebung der
Suͤnden.
Evang. am 25. Sonnt. n. Trinit, Matth. 24, v. 15⸗28.
Won ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwuͤstung, davon gesagt ist durch den Propheten Dansel daß er stehet an der heiligen Statte, (wer das lieset, der merke darauf). Alsdann fliehe auf die Berge, wer in Juͤdischen Lande ist. Und wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen. Und wer auf dem Felde ist, der kehrt nicht um, sein Kleider zu holen. Weht aber den Schwangern und Saͤugern zu der Zeit. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter, oder am Sabbat. Denn es wird alsdann eine große Truͤbsal seyn, als nie ge⸗ wesen ist, von Anfang der Welt bis her, und als auch nicht werden wird. Und wo diese Tage nicht wuͤrden ver⸗ kuͤrzet, so wuͤrde kein Mensch selig: Aber um der Auserwaͤhlten willen wer⸗ den die Tage verkuͤrzet. So alsdam jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus, oder da, da sollt ihrs nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falschePropheten aufstehen, und große Zeichen und Wunder thun, daß derfuͤhret werden in den Irrthum (wo es moͤglich waͤre) auch die Auser⸗ waͤhlten. Siehe ich habe es euch zuvor gesagt. Darum wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüͤsten, so geht nicht hinaus; siehe, er ist in der Kammer, so glaubets nicht. Denn
gleichwie der Blitz ausgehet vom Auf gang, und scheinet bis zum Niedergang,
also wird auch sein die Zukunft des Menschen Sohns. Wo aber ein Aas ist, dasammeln sich die Adler.
diesen
Ebvan
W. lichkeit dann
durstig getraͤnk sen, u Ich bi
mich b
sen, ur


