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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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34 Am 17. und 18. Sonntage nach Trinitatis. Sabbattage? Und sie konnten ihm dar⸗

eine Furcht an, und priesen Gott und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden, und Gott hat sein Volk heimgesucht. Und diese Rede von ihm erscholl in das ganze juͤdische Land und in alle umliegende Laͤnder. Epistel, Ephes. 3, v. 13⸗21. arum bitte ich, daß ihr nicht muͤde werdet um meiner Truͤbsal willen, die ich fuͤr euch leide, welche euch eine Ehre sind. Derhalben beuge ich meine Kniee gegen den Vater unsers Herrn Jesu Christi, der der rechte Vater ist uber Alles, was da Kinder heißt im Himmel und auf Erden, daß er euch Kraft gebe nach dem Reichthum seiner Herrlichkeit, stark zu werden durch sei⸗ nen Geist an dem inwendigen Men⸗ schen, und Christum zu wohnen durch den Glauben in euren Herzen, und durch die Liebe eingewurzelt und ge⸗ gruͤndet zu werden; auf daß ihr begrei⸗ sen moͤget mit allen Heiligen, welches da sei die Breite und die Laͤnge und die Tiefe und die Hoͤhe; auch erkennen, daß Christum lieb haben viel besser ist, denn alles Wissen; auf daß ihr erfuͤllet werdet mit allerlei Gottesfuͤlle. Dem aber, der uͤber schwenglich thun kann über Alles, was wir bitten oder ver⸗ stehen nach der Kraft, die da in uns wirket: Dem sei Ehre in der Gemeinde, die in Christo Jesu ist, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.

Evang. am 17. Sonnt. n. Trinit., Luc. 14, v. 1⸗ 11.

nd es begab sich, daß er kam in ein

Haus eines Obersten der Pharisaͤer auf einen Sabbat, das Brod zu essen; und sie hielten auf ihn. Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersuͤchtig. Und Jesus antwortete, und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisaͤern und sprach: Ist es auch recht, auf den Sabbat heilen? Sie aber schwiegen stille. Und er griff ihn an und heilte ihn, und ließ ihn gehen. Und antwortete, und sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen faͤllt, und er nicht alsbald ihn herauszieht am

auf nicht wieder Antwort geben. Er sagte aber ein Gleichniß zu den Gasten, da er merkte, wie sie erwaͤhlten, oben an zu sitzen, und sprach zu ihnen; Wenn du von Jemand geladen wirst zur Hochzeit, so setze dich nicht oben an, daß nicht etwa ein Ehrlicherer, denn du, von ihm geladen sei; und so dann kommt, der dich und ihn ge⸗ laden hat, spreche zu dir: Weiche die⸗ sem! und du muͤssest dann mit Schaam unten an sigzen. Sondern, wenn du geladen wirst, so gehe hin, und sehe dich unten an, auf daß, wenn da kommt, der dich geladen hat, spreche zu dir: Freund, ruͤcke hinauf; dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tische sitzen. Denn wer sich selbst erhoͤhet, der soll erniedriget

werden; und wer sich selbst erniedrigei,

der soll erhoͤhet werden. Epistel, Ephes. 4, v. 1⸗6. Se ermahne nun euch, ich Gefange⸗ ner in dem Herrn, daß ihr wandilt wie sichs gebuͤhrt eurem Beruf, darin ihr berufen seid, mit aller Demuth und Sanftmuth, mit Geduld, und ver⸗ traget Einer den Andern in der Liehe, und seid fleißig zu halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid auf einerlei Hoffnung eures Berufs. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater(unser) Aller, der da ist uͤber euch Alle, und durch euch Alle, und in euch Allen.

Evang. am 18. Sonnt. n. Trinit,

Matth. 22, v. 34⸗46. D aber die Pharisaͤer hoͤrten, daß

er den Saccudäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich, Und einer unter ihnen, ein Schrist⸗ gelehrter, versuchte ihn, und sprach: Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? Jesus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemuͤth. Oiet ist das vornehmste und groͤßte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du