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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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14 Am 3. und 4. Sonntage in der Fasten.

Evangelium am 5. Sonntage in der Fasten(Oculi), Luc. 11, v. 14⸗28.

Urd er trieb einen Teufel aus, der war stumm; und es geschah, da der Teufel ausfuhr, da redete der Stumme, und das Volk verwunderte sich. Etliche aber unter ihnen spra⸗ chen: Er treibet die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel. Die andern aber versuchten ihn, und begehrten ein Zeichen von ihm vom Himmel. Er aber vernahm ihre Ge⸗ danken, und sprach zu ihnen: Ein jeglich Reich, so es mit ihm selbst uneins wird, das wird wuͤste, und ein Haus faͤllet uͤber das andere. Ist denn der Satanas auch mit ihm selbst uneins, wie will sein Reich bestehen? dieweil ihr saget, ich treibe die Teufel aus durch Beelzebub. So ich aber die Teufel durch Beelzebub austreibe, durch wen treiben sie eure Kinder aus? Darum werden sie eure Richter sein So ich aber durch Gottes Finger die Teufel austreibe, so koͤmmt je das Reich Gottes zu euch. Wenn ein star⸗ ker Gewappneter seinen Palast be⸗ wahret, so bleibet das Seine mit Frieden; wenn aber ein staͤrkerer uͤber ihn koͤmmt, und uͤberwindet ihn, so nimmt er ihm seinen Harnisch, dar⸗ auf er sich verließ und theilet den Raub aus. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreuet. Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfaͤhret, so durchwandert er durre Staͤtte, suchet Ruhe, und findet ihrer nicht, so spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin. Und wann er koͤmmt, so findet ers mit Besemen gekehret und geschmuͤcket. Dann ge⸗ het er hin, und nimmt sieben Geister zu sich, die aͤrger sind, denn er selbst; und wenn sie hinein kommen, woh⸗ nen sie da, und wird hernach mit demselbigen Menschen aͤrger, denn vorhin. Und es begab sich, da er sol⸗ ches redete, erhub ein Weib im Volke

lig ist der Leib, der dich getragen und die Bruͤste, die du gesohen In Er aber sprach: Ja selig sind, di Gottes Wort hoͤren und bewahren. Epistel, Ephes. 5, v. 1⸗H. Se seid nun Gottes Nachfolger, als die lieben Kinder, und wan⸗ delt in der Liebe, gleichwie Christuz uns geliebet hat, und sich selbst dar⸗ gegeben fuͤr uns zur Gabe und Opfez Gott zu einem suͤßen Geruch. Hurt⸗ rei aber und alle Unreinigkeit, odnr Geiz, lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zustehet; auch schandbare Worte und Narrem theidinge, oder Scherz, welche euh nicht ziemen, sondern vielmehr Dank⸗ sagung. Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer noch Unreiner, oder Geiziger(welcher ist ein Goͤtzendl⸗ ner), Erbe hat an dem Reiche Chrisi und Gottes. Lasset euch niemand verfuͤhren mit vergeblichen Worten denn um dieser willen koͤmmt du Zorn Gottes uͤber die Kinder des Unglaubens. Darum seid nicht ihn Mitgenossen. Denn ihr waret weß land Finsterniß, nun aber seid ihr ein Licht in dem Herrn. Wandell wie die Kinder des Lichts. D Frucht des Geistes ist allerlei Gülz keit und Gerechtigkeit und Wahrhest,

Evaͤngel. am 4. Sonntage i

der Fasten(Laͤtare),

Joh. 6, v. 1⸗15.

arnach fuhr Jesus weg uͤber des Meer an der Stadt Tibekitz in Galilaͤg, und es zog ihm viel Vollt nach, darum, daß sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken thak. Jesut aber gieng hinauf auf einen Berg, u setzte sich daselbst mit seinen Juͤngetn. Es war aber nahe die Ostern, du Juden Fest. Da hub Jesus seint Augen auf, und siehet, daß dil Volks zu ihm kommt, und spricht zu Philippo: Wo kaufen wir Brod, daß diese essen?(Das sagte er abeh ihn zu versuchen, denn er wußte wohl was er thun wollte). Philipphs

die Stimme, und sprach zu ihm: Se⸗ antwortete ihm: Zweihundert Pf

nige w unter s nehme. Zuͤnger monis der hat yeen o biele dah sid aber d lagerter Jesus und gal cber de