Episteln und Evangelien
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alle eiertage.
Am Tage St. Andrea.
Epistel, Röm. 10, v. 10⸗18.
So man von Herzen glaubet, so wird man gerecht, und so man mit dem Munde bekennet, so wird man selig. Denn die Schrift spricht: Wer an ihn glaubet, wird niche ö u Schanden werden. Es ist hie kein Unterschied unter uden und Griechen, es ist aber allzumal ein Herr, reich Füber alle, die ihn anruten. Denn wer den Namen des selbst Herrn wird anrufen, soll selig werden. Wie sohen sit Wille 60 aber anrufen an den sie nicht glauben, von dem sie nichts er un 44 gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? Wie sollen sie aber predigen, wo sie nicht gesandt werden! Wie denn geschrieben stehet: Wie lieblich sind die Füße Ti derer, die den Frieden verkündigen, die das Gute verkuͤn⸗ 220 digen. Aber sie sind nicht alle dem Evangelio gehorsam. war ODenn Jesaias spricht: Herr, wer glaubt unsern Predigten? Sun e kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen sprac zaber durch das Wort Gottes. Ich sage aber, haben sie es nicht gehöct? Zwar istes je in alle Lande aus gegangen maht
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ihr Schall, und in alle Welt ihre Worte. Rim . ö Evangelium, Matth. 4, v. 18.22. Friel Als nun Jesus an dem Galiläischen Meere ging, sahe é Leilne
er zween Brüder, Simon, der da heißet Petrus, und An⸗ nicht dream seinen Bruder, die wurfen ihre Netze ins Meer, spra
4 0 denn sie waren Fischer. Und er sprach zu ihnen: Folget zu i
mirx nach ich will euch zu Menschenfischern machen. Bald du.


