28 Das Abendgebet der Kirche
R. Ich geh zur Ruh und schlummre ein in Frieden; denn, Herr, bei dir allein bin ich geborgen.
L. Ehre sei dem Vater und dem Sohne“ und dem Heiligen Geiste.
R. Wie es war im Anfang, 50 auch jetzt und alle- zeit* und in Ewigkeit. Amen.
Psalm 90
V. Der du im Schutz des Höchsten wWohnest,*
R. Der du im Schatten des Allmächtigen weilest,
L. Zum Herren sprich: Du meine Burg und meine zuflucht,* mein Gott, dem ich vertraue.
R. Denn er wird dich befreien aus der Häscher Schlinge,* aus Unheil und Verderben.
L. Bedecken wird er dich mit seinen Schwingen und unter seine Fittiche wirst du dich bergen, zein Schirm und Schild ist seine Treue
R. Das Grau'n der Nacht wirst du nicht kürchten,“* auch nicht den Pfeil, der schwirrt am Tage,
L. Kein Unheil, das im Finstern umgeht,*und kein Verderben, das am Mittag wütet.
R. Es mögen Tausende zu deiner Linken fallen, Zehntausende zu deiner Rechten, à* dich wird es nimmer treffen.
L. Fürwahr, mit eignen Augen wirst du's sehen,* den Lobhn der Sünder schauen.
R. Denn er, der Herr, ist deine Zuflucht,* zum Hort hast du erwählt den Höchsten.
L. Dir wird kein Unheil widerfahren,* kein Leid wird deinem Hause nahen.
R. Denn er hat seinen Engeln deinethalb befohlen,“ daß sie auf allen Wegen dich behüten.
L. Auf ihren Händen sollen sie dich tragen, à dab nicht dein Fuß an einem Stein sich stoße.
R. S0 kannst du über Schlangen, über Nattern retertt* Wirst Löwen selbst und Drachen nieder- reten.
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