18 Aus dem Morgengebet der Kurche
L. O Herr, gedenke deiner Güte,* der Milde dein, der ewig alten.
R. Vergiß die Sünden meiner Jugend und alle meine Torheit;* ob deiner Güte, Herr, gedenke mein in Huld.
L. Der Herr ist lieb und treu,* drum zeigt er im Gesetz den Irrenden den Weg.
R. Die Demutsvollen läßt er wandeln in Gerech⸗ tigkeit,“ die Sanften weist er seine Pfade.
L. Des Herren Wege all Erbarmen sind und Treue* für die, so halten seinen Bund und sein Gesetz.
R. Ehre sei dem Vater und dem Sohne* und dem Heiligen Geiste;
L. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und alle- zeit* und in Ewigkeit. Amen.
V. Laßt uns beten. Herr, allmächtiger Gott, du hast uns zum Beginn dieses Tages gelangen lassen; schirme uns heute durch deine Kraft. Laß uns an diesem Tag in keine Sünde fallen; laß vielmehr unser Denken, Reden und Tun allezeit auf das ge- richtet sein, was recht ist, vor dir zu vollbringen; durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und regiert in der Einheit dées Hei- ligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
A. Amen.
V. Laßt uns preisen den Herrn.
A. Dank sei Gott.
V. Herr, schau herab auf deine Knechte und deine Werke und leite deine Kinder.
A. Herr, unser Gott, laß leuchten über uns dein Antlitz. Laß unserer Hände Werke uns gelingen, ja, laß gelingen unserer Hände Werk.
V. Ehre sei dem Vater und dem Sohneund dem Heiligen Geiste;
A. Wie es war im Anfang, so auch jetat und alle- zeit und in Ewigkeit. Amen.


