18 Weihnachten.
27. Die göttliche Blume. Aun singet von der Blume, Die heut' entsprungen ist Aus Jesse's altem Ruhme, Sie hei⸗ ßet Jesus Christ,* Die Blum' will unser sein, Die Wurzel ist Maria,* Die Jungfrau zart und rein.
2. Sie hat die Blum' empfan⸗ gen“ Aus Gottes Geist und Kraft, * Im heiligsten Verlangen* Der reinsten Jungfrauschaft;* Die Frucht von Ewigkeit“ Ward ihrer
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it Blüte, Zum Trostd deuschheit Blüte, Zum Trof er macht selig all.
Menschlichkeit.
3. Die Blum' ist aufgegangen
* In kalter Winternacht;* Die
Welt lag stumm befangen,“ Der
Himmel stund in Pracht;* Aus seinem offnen Thor* Zog jubelnd durch die Lüfte“ Ein sel'ger En⸗ elchor.
4. Es ist die Blum' im Thale,
* Die Blum' aus höchsten Höhn, Male d. Im Himmel und auf Erd. à Es
* Davor mit einem Male“ Das Giftkraut muß vergehn;* Sie duftet durch die Welt“ nem Lebensdufte, stärkt und hält.
5. Es ist die Blum' der Liebe, * Die alles an sich zieht,“ Daß bald in gleichem Triebe* Die gläub'ge Seele glüht.“ O Blume voller Lust,“ Mit deiner Gna⸗ denfülle* Ersätt'ge meine Brust!
28. Die Blume Jesse's. Es ist ein' Ros' entsprungen“ Aus einer Wurzel zart,* Wie uns die Alten sungen,* Aus Jesse kam die Art,* Und hat ein Blümlein bracht“ Mitten im
einem armen Stall*
Mit rei⸗ süßen Namen * Der alles befand.
kalten Winter, Wohl zu der
halben Nacht.
2. Das Röslein, das ich meine,
* Davon Isaias sagt, Maria ist, die reine,“ Die uns das Blüm⸗ lein bracht.* Aus Gottes ew'gem Rath* Hat sie ein Kind geboren
5 Und blieb doch reine Magd. x * Aus heil'gen Geistes Kraft; à Gott Sohn kam mit Verlangen?
3. Das Kind hat sie empfangen
Zur reinen Jungfrauschaft.* n Ward uns der Fürst geboren, Der uns
4. Den Hirten brachte Kunde! Davon ein englisch Heer,“ Und sagte, wo zur Stunde* Christus geboren wär;“* Zu Bethlehem im Stall'* Das Kind alsbald sie fanden,“ Gar hoch sich freuten all
5. Das Kindlein ward genen⸗ net,* Wie es der Engel lehrt'; * Sein Nam' ist wohl bekennet?
Jesus ist genannt,*In diesem * Man alles Gut
6. Ein Stern mit hellem Schein * Drei König' führt geschwind! Aus Morgenland mit Eile“ Zum
neugebornen Kind;* Sie brach⸗
ten reichen Sold* Und opferten
mit Freuden Ihm Weihrauch
Myrrhn und Gold.
7. Lob, Ehr' sei Gott dem Va⸗ ter,* Dem Sohn und heil'geß Geist!* Maria, Gottes Mutter, * Dein Hülf' an uns auch leisti * Und bitt' dein liebes Kind, Daß es durch seine Güte* 3 Hülf' uns komm' geschwind.


