Druckschrift 
Kantate! : katholisches Gesangbuch, nebst einem vollständigen Gebet- und Gesangbuche / herausgegeben von Heinrich Bone ; mit Genehmigung des Hw. Bischofs von Paderborn
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ngen Näch Verheißung ttler selbst na Himmel verschlossen ein Heiland

sich rüh⸗ etten sann; auszu⸗ Sohn sich og Gabriel diese Ant⸗ h, ich bin tir gescheh',

ngekommen, t; Als das lommen,* th.* Von hdrungen, sprungen, à ligt war, zebar.

Stimm' er⸗ wacht vom senn es naht * Hemmet * Brüder, * Uns das en;* Wan⸗ ahn, Ziehet

uTage wan⸗ n Herrn be⸗ gerecht zu Fried' und änzlich nach len Trost ge⸗ h von hinnen immel selber

Advent.

5. Die Zeit vor Christus.

In diesen dunklen Tagen, Ihr Christen, denkt der Zeit, Da alle Menschen lagen* In Nacht und Dienstbarkeit!* Der Schuld brief war versiegelt, Der Tod nahm jedes Pfand;* Der Him⸗ mel war verriegelt,* Die Hölle offen stand.

2. Da seufzten die Gerechten, * Die Thorheit trug sich hoch; Die Kinder dienten Knechten,* All Trost von dannen zog.* Pro⸗ phetenworte tönten* Wohl in die dunkle Zeit;* Doch Fürst und Volk verhöhnten* Des Worts Wahrhaftigkeit.

3. Da ist Gott selbst gekommen * In unsers Lebens Nacht,* Hat alles weggenommen,* Was uns zu Knechten macht; Durch un nennbares Leiden* Zahlt' er all unsre Schuld;* Schloß auf des Himmels Freuden* Durch Lieb' und durch Geduld.

4. Nun sind wir wieder Kinder * Und fürchten kein Gericht;* O wendet euch, ihr Sünder,* Zu Gottes Angesicht!* Er schaut zur Erde nieder, Da wohnt sein ein'ger Sohn;* Der nennt uns seine Brüder,* Ruft uns an seinen Thron.

5. In dieser Zeit der Gnaden * Wach' auf, mein träger Geist, * Und wandle auf den Pfaden, Die dir Johannes weis't: Dem wahren Licht entgegen, Dem Licht der Ewigkeit;* Es scheint auf allen Wegen, Wach' auf in dieser Zeit!

6. Klage der Väter.

Ach, wie langsam gehn die Stun⸗ den,* Herr, wann kommt doch jene Zeit, Daß man endlich wird entbunden* Von so langer Traurigkeit!* Dein Verlust, den wir beweinen,* Gönnet uns die Ruhe nicht;* Ach, wann wer⸗ den wir erscheinen,* Herr, vor deinem Angesicht?

2. Schau, wir sind in Finster⸗ nissen, Weil dein Antlitz uns gebricht; Nur die Sünd', die noch zu büßen, Hat entzogen die ses Licht.* Laß die Erde endlich sehen* Deiner Güte Wunderkraft, * Lasse jenes Licht aufgehen, Das erleucht' die Heidenschaft.

3. Denk', o Vater, doch zurücke * An des Paradieses Pracht;* Werfe deine Gnadenblicke* Auf das Bild, so du gemacht!* Ach, vergiß der Eltern Sünden, Tilg' die angeerbte Schuld, Führ' uns aus den dunklen Gründen*In die Strahlen deiner Huld.

4. Gleichwie eine Taube schwebet * In den Lüften ohne Ruh, Bis sie endlich sich erhebet Der ge⸗ wünschten Stätte zu:* Also quält sich das Verlangen* Dessen, der dich finden will, Bis die Seele mag erlangen* Dich, o Gott, ihr End' und Ziel.

5. Ach, wann wird die Ret⸗ tung kommen,* Die du gnädig zugesagt?* Daß die Nacht wird weggenommen,* Und ein ew'ger Morgen tagt!* Ach, ihr Zei⸗ ten, nehmet Flügel,* Und so bringet uns geschwind Das