6 Advent.
3. Der Hymnus: Veni redemptor.
Romm, Heiland, Retter aller W elt, * Komm, Sohn der Jungfrau, Wunderheld! Nie sieht die Zeit das Wunder ein.* Also muß Gott geboren sein.
2. Geheiligt ist sein Fleisch und Blut;“ Vom heil'gen Geist, vom reinsten Gut* Ward Gottes Wort in Fleisch gehüllt,“ Ward Gott des Menschen Ebenbild.
3. Die Jungfrau, die das Wun⸗ der nährt,“ Bleibt wahre Jung⸗- frau, unversehrt;* Die Gnaden leuchten mehr und mehr,* In seinem Tempel wohnt der Herr! 4. Aus dieser Keuschheit stillem Schooß*Tritt er hervor, ein König groß,* Ein Held mit dop⸗ pelter Natur, Und läuft die Bahn nach ew'ger Spur.
5. Vom Vater war der Ausgang sein,“* Die Rückkehr geht zu ihm allein:* Sein Weg dringt bis zur Hölle vor, Zum Himmel führt der Sieg empor.
6. Dort thronet er dem Vater gleich,* Ein Sieger ob des Fleisches Reich,* Und stärkt mit dieses Sie⸗
ges Kraft* Uns Arme in der
Pilgerschaft.
* Rief das Volk in bangen Näch⸗ ten,* Dem Gott die Verheißung gab:* Einst den Mittler selbst zu sehen* Und zum Himmel einzugehen; Denn verschlossen war das Thor, Bis ein Heiland trat hervor.
2. Gott der Vater ließ sich rüh⸗ ren,* Daß er uns zu retten sann; * Und, den Rathschluß auszu⸗ führen,* Trug der Sohn sich selber an.“ Schnell flog Gabriel hernieder,* Brachte diese Ant⸗ wort wieder:*„Sieh, ich bin des Herren Magd, Mir gescheh', wie du gesagt!“
3. Da die Botschaft angekommen, * War Maria im Gebet;* Als das Wort Fleisch angenommen,* Ging sie zu Elisabeth.* Von dem ersten Gruß durchdrungen,? Ist Johannes aufgesprungen,* Der von Gott geheiligt war,“ Eh' die Mutter ihn gebar.
4. Dieser ließ die Stimm' er⸗ schallen:*„Sünder, wacht vom Schlummer auf;* Denn es naht das Heil uns allen,* Hemmet euern Sündenlauf!“* Brüder, laßt zu diesen Zeiten Uns das Herz zur Buß' bereiten;“ Wan⸗ delt auf der Tugend Bahn, Ziehet Jesum Christum an!
7. Lob sei dem Vater hoch im Thron,* Und seinem Aagebor⸗ Laßt nn de ene wan nen Sohn,* Dem heil'gen Geist deir; n. 1. recht 1 mit gleicher Freud'“ Jetzt und in del** W rheit 0 ied 10 alle Ewigkeit! n Wah dei een
Einigkeit:“ Jenem gänzlich nach⸗ zuleben,* Der uns allen Trost ge— geben,* Daß wir froh von hinnen „Thauet, Himmel, den Gerech⸗PPeon,*Ihn im Himmel selbet ten,“* Wolken, regnet ihn herab!“ sehn!
4. Rorate coeli.
5. In d Christ alle A und 2 brief nahm mel u offen
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