Einige Keusserungen aus Briefen Boher Rirchenfürsten.
1. Vom verst. Bischof Wandt zu Hildesheim 1848.
ö Ew. Wohlgeboren genehmigen meinen ꝛc. Dank für Ihr aus⸗ gezeichnet schönes Gesang⸗ und Gebetbuch, womit Sie mich zu er⸗ freuen die Güte gehabt... Ich las es mit Aufmerksamkeit und überzeugte mich, daß wohl kein Freund des katholischen Kirchen⸗ gesangs und Gebets es unbefriedigt aus der Hand legen werde. Ihre sinnige Auswahl der besten und schönsten alten Kirchenlieder, ihre zeitgemäße Verbesserung in edler Form, die Anschmiegung der⸗ selben an ihre so gemüthlichen Gesangsweisen, die so sehr gelungene Uebersetzung der alten lateinischen Hymnen und Sequenzen u. s. w. alles hat mich aufs freundlichste angesprochen, und gerne werde ich, wo sich mir Veranlassung bietet, der praktischen Aufnahme desselben eine fördernde Hand leihen.
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herrlichsten Lieder und Andachten ꝛ1cc. Sie haben durch dieses Werk eine neue Epoche in der Literatur der Andachtsbücher eröffnet, und es ist nicht zu bezweifeln, daß von nun an eine vollständige Umkehr zum Bessern und ein innigeres Anschließen an die Kirche nach diesem Muster und Vorbilde stattfinden wird. Ich bedauere es darum auch sehr, daß unser neues Gesangbuch bereits gedruckt war, als ich die erste Kunde von dem Erscheinen des Cantate erhielt. Wie vieles würde in unserm Buche sich ganz anders gestaltet haben, wenn wir Ihr Werk vor Augen gehabt hätten! Gott wolle diese Ihre Arbeit mit dem reichsten Segen begleiten. Ich halte es für Pflicht der Bischöfe, solche Erscheinungen auf dem kirchlichen Gebiete in aller Weise zu begünstigen und lebhaft zu empfehlen ꝛc.
3. Vom verst. Fürstbischof und Cardinal v. Diepenbrock zu Breslau.
Zur ersten Aufl. 1847. Ich habe mich bald über⸗ zeugt, daß die Sammlung mit soviel Umsicht, als Geschmack und kirchlichem Sinn, in fleißiger und kunstreicher Bienen-Art zusammen⸗ getragen ist— auf Flügeln, die ein anderer Hauch bewegt, als der


