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Anmerkungen.
der ersten, zweiten, zehnten und dreizehnten des dem Pappus zuge⸗ schriebenen Liedes. Auch Strophe 3, 4, 5, 6, 8 und h9 des letzteren find von Joh. Leon, und zwar Strophe 5, 6 und 8 ebenfalls mit Sicher⸗ heit aus dem Jahre 1582. Es wird also der Untersuchung bedürfen, wie des J. Pappus Name überhaupt hat mit dem Liede in Verbin⸗ dung gebracht werden können.
34. Nr. 182. Dieses Lied steht hier seit langer Zeit zum erstenmal wieder in seiner ursprünglichen Gestalt: Wort und Weise forder daß der Anfang des Abgesangs, die 5. Zeile jeder Strophe, trochäisch einsetze und nur 5 Sylben habe; unbegreiflich, wie man diese besondere Eigen⸗ tümlichkeit des Liedes verkennen und jener Zeile recht geflißentlich irgend eine müßige Sylbe hinzusetzen konnte, nur um sie mit dem jambischen Maß der andern Teile gleichfließend zu machen. Spätere Lieder, wie Nr. 4, die bereits nach dem verderbten Rhythmus gedichtet worden, dürfen freilich kaum mehr auf den beßeren zurückgeführt werden.
35. Nr. 199. Aus dem Catechismus M. Rinckarts von 1645. M. Rinckart nennt daselbst dieses letzte Lied seines Freundes dessen allerliebstes Schwanen⸗Gesänglein'.
36. Nr. 201. Dieses vied E. M. Arndts wird seinen Namen auch in den kirchlichen Gesangbüchern von Geschlecht zu Geschlecht tragen. Derselbe E. M. Arndt, der über den Rhein, daß er Deutschlands Strom und nicht Deutschlands Gränze sei, geschrieben, der von Schill und Blücher und Scharnhorst und von allen deutschen Ehren gesungen, der hat auch Lie⸗ der zu Ehren Gottes gemacht, der deutsche Mann war ein frommer Mann. Die Liebe zu Gott und die Arbeit für sein Reich zu vereinigen mit der Liebe zum Vaterlande und der Arbeit für dessen Heil und Ehre, das ist die große Lebensaufgabe für das deutsche Gemiith, an deren Härten schon mancher Schiffbruch gelitten und entweder Gott oder sein Vaterland verleugnet hat.
37. Nr. 204. In der vorletzten Zeile der 8. Strophe läßt sich das Wort maißen' schwer beseitigen: es bedeutet plagen, beschädigen.
38. Nr. 208. Ich habe geglaubt, dieses Lied von Lampe, weil es in den re⸗ formierten Gemeinden hoch gehalten wird, auch neben Nr. 205 von Pau⸗ lus Gerhardt in mein Gesangbüchlein aufnehmen zu müßen.
39. Nr. 217. Dieses alte Lied, das der Bearbeitung von B. Ringwald zu Grunde ligt, hat vor diesem viel an Kraft und Schönheit voraus und allen Anspruch, wieder ans Licht gezogen zu werden.
40. Schließlich bitte ich noch folgende Druckfehler zu verbeßern:
Nro. 11, Strophe 3, Vers 6 lies dein statt mein, „ 19, unter dem Liede Rambach statt Jambach, „ 29, Strophe 5, Vers 7 lies v statt w, 5 Brunst, 7, 58, 5 1,„ 4„ wir statt mir, „ 83 muß die letzte Note der Mel. keine halbe, sondern eine ganze sein. „ 108, Strophe 1 kein Punkt hinter dem 4. Verse.
„ 41, 3,„ 5„
5 115,. 4, Vers 1 lies größtes statt höchstes. 7„ 121,„ 1, Zeile 4„ Dir statt Die.
7 140,. 4, Vers 1„ hilf.
„ 44l, 5,„„ 2„ deine.
„ 188, 7 3,„ 2„ drum.
„ 190,„ 2,„„ 9„ drum.
5„ 190, 3,„ 6„ drum.
Besch Bleib Chrif Ch Chrif
rif


