Letzter Advent, Gericht, Ewigkeit. 207
4.
Da wird sein das Freudenleben, da viel tausend Seelen schon Sind mit Himmelsglanz umgeben, dienen Gott vor seinem Thron,
Da die Seraphinen prangen und das hohe Lied anfangen heilig, heilig, heilig heißt Gott der Vater, Sohn und Geist!“
5. Da die Patriarchen wohnen, die Propheten allzumal, Wo auf ihren Ehrenthronen sitzet die gezwölfte Zahl, Wo in so viel tausend Jahren alle Frommen hingefahren, da wir unserm Gott zu Ehrn ewig Halleluja hörn.
6.
O Jerusalem, du schöne, ach wie helle glänzest du! Ach, wie lieblich Lobgetöne hört man da in sanfter Ruh!
Ach der großen Freud und Wonne! jetzund gehet auf die Sonne, jetzund gehet an der Tag der kein Ende nehmen mag!
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Ach, ich habe schon erblicket alle diese Herlichkeit! Jetzund werd ich schön geschmücket mit dem weißen Himmelskleid, Mit der güldnen Ehrenkrone steh ich da vor Gottes Throne, schaue solche Freude an, die kein Ende nehmen kann.
Joh. Georg Albinus. 1652.
217.
Mel. Nun freut euch, lieben ꝛc. 1535. — A&.———.————— —„— —————Ie S=—
Es ist ge⸗ In sei⸗ ner
an der Zeit, daß Her⸗-lich-keit, zu
Got⸗tes Sohn wird rich⸗ten Bös' und
kom⸗men, Frommen:
Dann wird das
— La⸗ chen wer-den teur,
— wann Al⸗les
2. Posaunen wird man hören gehn an aller Welt ihr Ende,
Wird Gott fordern vor seinen Thron
all Menschen gar behende:
Da wird der Tod erschrecken sehr,
wenn er wird hören neue Mähr, daß alles Fleisch soll leben.
wie Pe⸗trus
da⸗von zeu ⸗ get.
3.
Ein Buch wird da gelesen bald, darin so steht geschrieben, Wie Gott wird richten Jung und Alt, soll nichts verborgen bleiben:
Da Jedem kommen wird zu Haus, was er da hat gerichtet aus in seinem ganzen Leben.


