14 Weihnachten.
4. Er ligt an seiner Mutter Brust, ihr Milch die ist sein Speis, An dem die Engel sehn ihr Lust, denn er ist Davids Reis, 5
2* Das aus seim Stamm entsprießen sollt in dieser letzten Zeit, Durch welchen Gott aufrichten wollt sein Reich, die Christenheit.
6
. Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und Blut nimmt er an,
Und gibt uns in seins Vaters Reich die klare Gottheit dran. 7.
Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt er doch sein freundlicher, Das herze Jesulein!
Heut schleußt er wieder auf die Thür zum schönen Paradeis:—. Der Cherub steht nicht mehr dafür, Gott sei Lob, Ehr und Preis!
Nic. Hermann. 1560.
14.
Mel. Aus meines Herzens Grunde. 1598.
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he⸗ ren und gänz=lich
zu
Teu⸗fels Reich und Pracht. 2.
Er kommt zu uns geritten auf einem Eselein, Und stellt sich in die Mitten für uns zum Opfer ein:
Er bringt kein zeitlich Gut, er will allein erwerben durch seinen Tod und Sterben, was ewig wären thut.
3. Kein Scepter, keine Krone sucht er auf dieser Welt: IZm hohen Himmelsthrone ist ihm sein Reich bestellt. Er will hie seine Macht und Majestät verhüllen, bis er des Vaters Willen im Leiden hat vollbracht.


