10 Weihnachten.
7.
Ei, so kommt und laßt uns laufen! stellt euch ein, groß und klein, kommt mit großen Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet, schaut den Stern, der uns gern Licht und Labsal gönnet.
8. Die ihr schwebt in großen Leiden, sehet, hier ist die Thür zu den wahren Freuden. Faßt ihn wol, er wird euch führen an den Ort, da hinfort euch kein Kreuz wird rühren. N
Wer sich findt beschwert im Herzen, wer empfindt seine Sünd und Gewißensschmerzen,
Sei getrost: hier wird gefunden, der in Eil machet heil die vergiften Wunden.
10
Die ihr arm seid und elende, kommt herbei, füllet frei eures Glaubens Hände. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.
11.
Süßes Heil, laß dich umfangen, laß mich dir, meine Zier, unverrückt anhangen!
Du bist meines Lebens Leben: nun kann ich mich durch dich wol zufrieden geben.
Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn du hast meine Last all auf deinem Rücken. Kein Fleck ist an mir zu finden, ich bin gar rein und klar aller meiner Sünden.
13. Ich bin rein um deinetwillen; du gibst gnug Ehr und Schmuck, mich drin einzuhüllen. Ich will dich ins Herze schließen, o mein Ruhm, edle Blum, laß dich recht genießen. 1
4.
Ich will dich mit Fleiß bewaren; ich will dir leben hier, dir will ich abfahren,
Mit dir will ich endlich schweben voller Freud ohne Zeit dort im andern Leben.
Paulus Gerhardt. 1656.
10.
Eigene Melodie.
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seist du,
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daß du Mensch ge⸗ bo⸗ ven
bist. Von ei-ner Jungfrau, U
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