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Gesangbuch für die evangelisch-lutherische Kirche des Herzogtums Braunschweig vom Jahre 1902 : [nebst] Lektionar [und] Ordnung des Hauptgottesdienstes an den Sonn- und Festtagen
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gier rheit ühr! Lobe dein, fein,

dohl⸗ nunt; ottes heer: herr! sicht zicht. dem ohn, n hron,

keit!

chsen⸗ 362.

A. Sonntagslieder.

Und wenn eurer Liebeskette Festigkeit und Stärke fehlt, o so flehet um die Wette,

bis sie Jesus wieder stählt.

3. Legt es unter euch, ihr Glie⸗ auf so treues Lieben an,[der, daß ein jeder für die Brüder auch das Leben lassen kann. So hat uns der Herr geliebet, so vergoß er dort sein Blut; denkt doch, wie es ihn betrübet, wenn ihr selbst euch Eintrag tut.

4. Halleluja, welche Höhen, welche Tiefen reicher Gnad, daß wir dem ins Herze sehen, der uns so geliebet hat, daß der Vater aller Geister, der der Wunder Abgrund ist, daß du, unsichtbarer Meister, uns so fühlbar nahe bist.

5. O du treu'ster Freund, ver⸗ deine dir geweihte Schar, seine daß sie es so herzlich meine, wie's dein letzter Wille war; und daß, wie du eins mit ihnen, also sie auch eines sei'n, sich in wahrer Liebe dienen und einander gern erfreu'n.

6. Friedefürst, laß deinen Frie⸗ stets in uns'rer Mitte ruhn; den Liebe, laß uns nie ermüden, deinen sel'gen Dienst zu tun! Denn wie kann die Last auf Er⸗

den und des Glaubens Ritterschaft besser uns versüßet werden, als durch deiner Liebe Kraft?

7. Liebe, hast du uns ge⸗ daß man Liebe üben soll,(boten, o so mache doch die toten, trägen Geister lebensvoll,

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zünde an die Liebesflamme, daß ein jeder sehen kann: wir, als die von einem Stamme, stehen auch für einen Mann.

8. Laß uns so vereinigt werden, wie du mit dem Vater bist, bis schon hier auf dieser Erden kein getrenntes Glied mehr ist, und allein von deinem Brennen nehme unser Licht den Schein; also wird die Welt erkennen, daß wir deine Jünger sein. Nach N. L. v. Zinzendorf, g. 1700,

1760 v. Ch. Gregor.

10. Mel. Liebster Jesu, wir sind hier.

1. Höchster Gott, wir dankendir, daß du uns dein Wort gegeben. Hilf uns ferner, daß auch wir nach demselben heilig leben. Gib dem Glauben solche Stärke, daß er tätig sei im Werke.

2. Unser Gott und Vater, du, du nur lehrst uns, was wir sollen. Schenk uns deine Kraft dazu, gib zum Wissen auch das Wollen und zum Wollen das Vollbrin⸗ so wird alles wohl gelingen. gen, Joh. Adam Haslocher, g. 1645, 1726.

11.

Mel. Valet will ich dir geben.

1. Laß mich dein sein und blei⸗ du treuer Gott und Herr,(ben, von dir laß nichts mich treiben, halt mich bei deiner Lehr! Herr, laß mich nur nicht wanken, gib mir Beständigkeit, dafür will ich dir danken in alle Ewigkeit.

Nik. Selnecker, g. 1532, 4 1592.

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