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Staube, dies lehrt mich der heilige Glaube; denn die Seele vereiniget sich» mit dem Leibe, wie glücklich bin ich;“* wie ꝛe.
d) Wenn einst in meinem Grabe des Todes stille Nacht“ ich durchgeschlummert habe,“ so weckt mich Jesu Macht.* Ja, ja, mein Leib wird leben,“ wenn ihn mein Heiland ruft.* Heil mir, ich darf nicht beben* beim Anblick meiner Gruft. — Du, der uns zu erlösen,* sich selbst dem Tode gab,* hast unvergänglich Wesen, Sieg über Tod und Grab* Uns liebevoll erworben* und an das Licht gebracht; du nahmst, da du gestorben,* dem Tode seine Macht.
e) Ruht sanft, ihr entschlafenen Brüder!* wir sehen mit Freude uns wieder? in den seligen Wohnungen dort;“ dies versichert das göttliche Wort,“* das göttliche Wort.— Dann scheiden wir ewig nicht wieder, wir singen Gott jubelnde Lieder ohne Jammer und drückende Not, stets befreiet von Sünde und Tod,* von Sünde und Tod.— Mit Engeln und Heil'gen um⸗ geben,“ wie selig dann werden wir leben!* Friede, Freude, unnennbares Heil* wird den Frommen auf ewig zu Teil!
f) Wenn wir mit der Tod'sangst ringen,“ wollst, Maria, uns beispringen, à daß wir selig scheiden hin,*Jungfrau, Mutter, Königin!(a—f, Würzb. Ch.)
363. Bitten für die leidende Kirche.= Nr. 22.
1. Vater sieh, zu deinen Füßenflehen wir um Gnad' und Huld* für die Seelen, die noch büßen dort für ihre Sünden⸗ schuld.“* O erlaß die Strafen ihnen,“ das Gericht, das sie ver⸗ dienen; reiche Allen deine Hand,? führ' sie ein ins Vaterland!
2. Jesu Christ, für uns gestorben,“ der durch dein ver⸗ gossnes Blut*Heil du Allen hast erworben,*o Erlöser, höchstes Gut!* Sieh voll Huld auf diese Armen, nimm zu dir sie aus Erbarmen; gib, was sie so sehnlich flehn,“ laß sie bald dein Antlitz sehn!
3. Heil'ger Geist, du Trost der Deinen,‚, merk' auf ihre Bitten auf; à rette sie aus ihren Peinen, à stille ihrer Tränen Lauf!* Leite sie zum wahren Frieden, à bald sei ihnen dort beschieden,“ was ihr heißes Sehnen stillt,“ sie verklärt, der Gottheit Bild!
4. Fleh' bei deinem liebsten Sohne, Mutter der Barm⸗ herzigkeit!“* daß er ihrer gnädig schone, àsie von ihrer Qual befreit, bald den Heil'gen zugeselle in des ew'gen Lichtes Helle, daß sie bald gehn makelrein zu des Himmels Freuden ein!


