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und Essig⸗Wein soll Jesu Labsal sein. Man reißet ihm die Kleider* vom Leib zu neuer Pein. 11. Die Mörder greifen an*K und werfen Jesum nieder auf's Kreuz und nageln dran* mit Wut die wunden Glieder.* Man treibt durch Hand und Fuß' der Nägel blut'ge Buß'; o Qual, die für dich Sünder Gott Sohn erdulden muß!
12. Ach, stirbt gekreuzigt Der, durch den wir alle leben? * Durchstochen ist vom Speer à sein liebend Herz: Da beben die Felsen, schwarze Nacht* verhüllt der Sonne Pracht;“ um Herrn und Schöpfer trauern“ die Werke seiner Macht.— 13. Mariä Mutterherz,* das vieles Leid empfunden, durch⸗ bohrt ein neuer Schmerz,* da sie nun Jesu Wunden, à so viele, tief und groß* am Leichnam auf dem Schoß* be⸗ schaut: es bricht vom Auge ein Strom von Tränen los. 14. Vollbracht ist nun die Bahn*à der Leiden, und die Frommen, treu Jesu zugetan, zur teuern Leiche kommen. In's neue Felsengrab,* das ihm die, Liebe gab,* legt man mit Dankestränen den Heiland sanft hinab.— 15. Nun, liebe Christenschar, laß dir doch Jesu Leiden* umsonst nicht stellen dar; Ihn bis an dein Verscheiden à in Gegen⸗ lieb' erfreu'“, die Sünden hass' auf's neu',* auf daß beim Herrn du bleibest, der hoch belohnt und treu!
223.—
344.(Wie Nr. 28. 109. 318.)
1. Es glänzt im lichten Sternensaal Maria gleich dem Sonnenstrahl, wie unter Blumen glänzt hervor der Rose schönster Purpurflor.:: Du aller Rosen Königin! sei mir ge⸗ grüßt mit Herz und Sinn.— 2. Ein Meisterstück aus Gottes Hand, gepflanzt, gepflegt im heil'gen Land, gefielst du schon von Ewigkeit“ der heiligsten Dreifaltigkeit.“: Du aller ꝛc.
3. Erblüht im Garten Nazareth, dort, wo der Engel grüßend steht und spricht:„Es sei ihre keine gleich;“* Er nennt dich Rose gnadenreich.* ½ Du aller ꝛc.— 4. Des Himmels und der Erde Pracht Haus dieser milden Rose lacht. Maria! du entzü nst mich⸗ ganz,* dir flecht' ich einen Rosenkranz. ½ Du aller ꝛe.
ö 5. Den gold'nen, heil'gen Rosenkranz,* umstrahlt von deinem Tugendglanz,* von Engelsgrüßen wind' ich dir;“ o nimm ihn gnädig an von mir!* ½ Du aller ꝛc.— 6. Der schöne Kranz, er wird bestehn, bis einst die Welt zu Grund' Oantica. 7
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