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Katholisches Gesang- und Gebetbuch für die Diözese Fulda : mit einem Stahlstich / herausgegeben im Auftrag des Hochwürdigsten Herrn Joseph, Bischofs von Fulda
Entstehung
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Sieh, jede Station' sagt dir, was Gottes Sohn

gessen aller Pflicht* hört man sie fälschlich klag Volk und Richter zum Tod unschuld'gen Gott.

und Plagen ist Jesus, und er soll auf seinen

tragen* des Kreuzes schwere Last; ro wie er sie

Jesu Kreuzesbürde! so schrecklich drückend ist. Herzen! Ihr müßt einander sehn* in solchem

bittern Lohn f

* Er nahm, obgleich verspottet, sich treu des Hei

zu, sie will bezahlen* für uns die ganze Schuld.

Er bringt am Kreuzaltar' sich selbst

1I0. Vollendet ist zwar nun' die lange Marter⸗R nicht, um auszuruhn; die Feinde stehn im Kreise:

4. Ach, welche Stiche gehn r durch euch zwei reinste

Schmerzen! Du Mutter samt dem Sohn à trägßf

O Seele, denk', wie göttlich, wie groß die Liebe war!

* hat dir

zulieb gelitten;* mit Rührung hör' davon! 1. Station: Das holde Angesicht der Wahrheit wird geschlagen;*ver⸗

en*der

Lügner freche Rott';* und mit vereintem Spott* verdammen

2. Des Bluts, der Wunden voll,* gequält von Angst

Schultern erfaßt!

Am kreuzbelad'nen Hirten,» du, Herd', ein Vorbild hast. 3. Der harte Todesgang* schwächt Jesu alle Glieder; der Weg ist rauh und lang,' drum fällt er mehrmals nieder. Bedenk' es, lieber Christ, wie du auch Ursach' bist, daß

Meer der

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tatt treuer Gegenliebe für deine Lieb' davon! 5. Der Heiland muß beinah? erliegen, kraftverlassen. Als dies die Rotte sah: Du, Simon, mußt anfassen, sprach sie, du bist der Mann,* der's Kreuz nachtragen kann.

lands an.

6. Das schönste Angesicht, einst herrlicher als Sonnen, * man kennt's beinahe nicht:* mit Blut ist's überronnen. O Mensch, vergiß doch nicht à dies heilig Angesicht! Und Gottes Bild zu werden, sei deine liebste Pflicht. 7. Der Heiland hat stets Mut, den Kreuzweg fortzusetzen, * und jeden Schritt mit Blut* und Tränen zu benetzen. Die Größe seiner Huld und himmlischen Geduld* nimmt

8. O weinet über euch,' sprach Jesus, Töchter weinet! Daß ihr in meinem Reich einst sündenfrei erscheinet. Die Frevler werden nicht entfliehen dem Gericht, à das bald nach diesen Tagen in diese Sladt einbricht. 9. Der Hügel naht heran, wwo Jesus uns zum Guten, 74 für Feind und Jedermann sein Opfer will verbluten. 3 zum Opfer dar.. ö

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