Reiselieder.
und in Banden, und was mir stößt zu Handen, so tröstet mich allzeit sein Wort.
11. Hat er es denn beschlossen, so will ich unverdrossen an mein Verhängniß gehn: kein Unfall unter allen wird mir zu harte fallen, ich will ihm männlich widerstehn.
12. Ihm hab ich mich ergeben, zu sterben und zu leben, sobald er mir gebeut; es sei heut oder morgen, dafür laß ich ihn sorgen: er weiß die rechte Helfens-Zeit.
13. Gefällt es seiner Güte, und sagt mir mein Gemüthe nicht was Vergeblichs zu, so werd ich Gott noch preisen mit manchen schönen Wei⸗ sen daheim in meiner stillen Ruh.
14. Indeß wird er den Meinen mit Segen auch erscheinen, ihr Schutz wie meiner sein, wird beiderseits gewähren, was unser Wunsch und Zähren ihn bitten können überein.
15. So sei nun, Seele, seine und traue dem alleine, der dich erschaffen hat! es gehe, wie es gehe, dein Vater in der Höhe, der weiß zu allen Sachen Rath.
Mel.: Wer nur den lieben GOtt.
Err, führe mich auf rechtem Wege, HErr, führe mich auf ebner Bahn! auf dieser Welt sind krumme Stege, auf denen man leicht irren
kann:
Rathe 2.
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