—1676.
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12. Du füllst des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig steht, und führst uns in des Himmels Haus, wenn uns die Erd entgeht.
13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring und habe guten Mut: dein Gott, der Ursprung aller Ding, ist selbst und bleibt dein Gut.
14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil, dein Glanz und Freudenlicht, dein Schirm und Schild, dein Hilf
und Heil,
schafft Rat und läßt dich nicht.
15. Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht?
Lob und Dank. 13
Nimm deine Sorg und wirf sie hin auf den, der 358 6.—
Hat er dich nicht 998 Jugend auf versorget und ernährt? Wie manchen schweren Unglückslauf hat er zurückgekehrt!
17. Er hat noch niemals was versehn in seinem Regiment: nein, was er tut und läßt geschehn, das nimmt ein gutes End.
18. Ei nun, so laß ihn ferner tun und red ihm nicht darein, so wirst du hier in Frieden ruhn und ewig fröhlich f ein.
Paul Gerhardt 1607—1676.
10. Sirach 50, ·55
9.—
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Welt, dem, des⸗sen Lob der En⸗ gel Heer im Him⸗mel stets ver⸗meldt.
Ermuntert euch und singt mit Schall Gott, unserm höchsten Gut, der seine Wunder überall und große Dinge tut; 3. der uns von Mutterleibe an frisch und gesund erhält und, wo kein Mensch mehr helfen kann, sich selbst zum Helfer stellt;
4. der, ob wir ihn gleich hoch betrübt, doch bleibet gutes Muts, die Straf erläßt, die Sünd vergibt und tut uns alles Guts.
5. Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.
6. Er lasse seinen Frieden ruhn auf unserm Volk und Land: er gebe Glück zu unserm Tun und Heil zu allem Stand.
7. Er lasse seine Lieb und Güt um, bei und mit uns gehn, was aber ängstet und bemüht,
gar ferne von uns stehn.


