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Evangelisches Gesangbuch / [herausgegeben:] Oekumenische Kommission für die Pastoration der Kriegsgefangenen, Genf
Entstehung
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Me

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Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt,/ den Tag der heiligsten

10.

Geburt;/ und Erde, die ihn heute sieht,/ sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied.

Dies ist der Tag, den Gott gemacht,/ sein werd in aller Welt gedacht; /ihn preise, was durch Jesum Christ/ im

Himmel und auf Erden ist. Christian Fürchtegott Gellert

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Es ist ein Ros entsprungen/ aus einer Wurzel zart,/ wie

uns die Alten sungen,/ von Jesse kam die Art/ und hat ein Blümlein bracht/ mitten im kalten Winter,/ wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein, das ich meine,/ davon Jesaias sagt,/ hat uns

gebracht alleine/ Marie, die reine Magd;/ aus Gottes ewgem Rat/ hat sie ein Kind geboren/ wohl zu der halben Nacht.

Das Blümelein so kleine,/ das duftet uns so süß. /Mit

seinem hellen Scheine/ vertreibts die Finsternis./ Wahr Mensch und wahrer Gott,/ hilft uns aus allen Leiden,/

rettet von Sünd und Tod. Vorreformatorisch

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.: Es ist gewißlich an der Zeit.

Ich steh an deiner Krippe hier, /o Jesu, du mein Leben;/

ich komme, bring und schenke dir,/ was du mir hast gegeben./ Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,/ Herz, Seel und Mut, nimm alles hin/ und laß dir's wohlgefallen.

Du hast mit deiner Lieb erfüllt/ mein Adern und Geblüte;/

dein schöner Glanz, dein süßes Bild /liegt mir ganz im Ge⸗ müte. /Und wie mag es auch anders sein?/ Wie könnt ich dich, du Herze mein,/ aus meinem Herzen lassen?