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Mel.: „Mit Ernst, o Menschenkinder,/ das Herz in euch bestellt,/
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Auch dürft ihr nicht erschrecken/ vor eurer Sündenschuld;/ nein, Jesu will sie decken/ mit seiner Lieb und Huld./ Er kommt, er kommt den Sündern/ zum Trost und wahren Heil,/ schafft, daß bei Gottes Kindern /verbleib ihr Erb und Teil.
„Was fragt ihr nach dem Schreien/ der Feind und ihrer
Tück?/ Der Herr wird sie zerstreuen/ in einem Augenblick./ Er kommt, er kommt, ein König,/ dem wahrlich alle Feind/ auf Erden viel zu wenig/ zum Widerstande seind.
Er kommt zum Weltgerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte/ dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm, ach komm, o Sonne,/ und hol uns all⸗ zumal/ zum ewgen Licht und Wonne/ in deinen Freudensaal! Paul Gerhardt
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Von Gott will ich nicht lassen.
bald wird das Heil der Sünder,/ der wunderstarke Held,/ den Gott aus Gnad allein/ der Welt zum Licht und Leben/ versprochen hat zu geben,/ bei allen kehren ein.
„Bereitet doch fein tüchtig/ den Weg dem großen Gast;/
macht seine Steige richtig,/ laßt alles, was er haßt;„macht alle Bahnen recht,/ die Täler all erhöhet,/ macht niedrig, was hoch stehet,/ was krumm ist, gleich und schlecht.
„Ein Herz, das Demut liebet,/ bei Gott am höchsten steht;/
ein Herz, das Hochmut übet, 7 mit Angst zugrunde geht;/ ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten,/ das kann sich recht bereiten, zu dem kommt Jesus Christ.
„Ach mache du mich Armen/ zu dieser heilgen Zeit/ aus
Güte und Erbarmen,/ Herr Jesu selbst bereit!/ Zeuch in mein Herz binein/ vom Stall und von der Krippen,/ so werden Herz und Lippen/ dir allzeit dankbar sein.
Valentin Thilo


