Das christliche Leben 554
Halleluja./ Zu deiner Güte/ steht unser Gmüte,/ an dir wir kleben/ im Tod und Leben;/ nichts kann uns scheiden./ Zalleluja.
2. Wenn wir dich haben,/ kann uns nicht scha⸗ den/ Teufel, Sünde, Welt und Tod;/ du hasts in gänden,/ kannst alles wenden,/ wie nur heißen mag die Vot. Drum wir dich ehren,/ dein Lob ver⸗ mehren/ mit hellem Schalle/ freuen uns alle/ zu dieser Stunde,/ Salleluja./ Wir jubilieren/ und triumphieren,/ lieben und loben/ dein Macht dort oben/ mit Herz und Munde,/ Salleluja.
Johann Lindemann, ‚ nach 1633.
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mel.: Entlaubt ist uns der Walde. Volksweise, I5. Jahrhundert.
. I Lob Gott getrost mit Singen,/ frohlock, du christlich Schar! /Dir soll es nicht mißlingen,/ Gott hilft dir immerdar. Ob du gleich hier mußt tra⸗ gen/ viel Widerwärtigkeit,/ doch sollst du nicht ver⸗ zagen,/ denn er hilft dir aus allem Leid.
2. A RKann und mag auch verlassen/ ein Mutter je ihr Kind/ und also gar verstoßen,/ daß es kein Gnad mehr findt? /Und ob sichs möcht begeben,/ daß sie so gar abfiel: /Gott schwört bei seinem Le⸗ ben,/ daß er dich nicht verlassen will.
3. II Darum laß dich nicht schrecken, /o du christ⸗ gläubge Schar./ Gott wird dir Silf erwecken/ und selbst dein nehmen wahr./ Zat er dich doch gezeich⸗ net,/ gegraben in sein Sänd./ Dein Nam stets vor ihm leuchtet,/ daß er dir seine Silfe send.
4. A Es tut ihn nicht gereuen,/ was er vorlängst gedeut't,/ sein Rirche zu erneuen/ in dieser gfähr⸗
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