551.552 Das chrisliche Leben
8. Die himmlische Freud ist/ ein wunderschöne Stadt,:,: da Friede und Freude/ kein Ende mehr Rat.— Volkslied.
Joh. Friedrich Reichardt, 1790.
1. Immer muß ich wieder lesen/ in dem alten. heilgen Buch,/ wie er ist so sanft gewesen,/ ohne List und ohne Trug.
2. Wie er hieh die Kindlein kommen,/ wie er hold sie angeblickt/ und sie in den Arm genommen/ und sie an das Herz gedrückt;
3. Wie er Hilfe und Erbarmen/ allen Kranken gern erwies/ und die Blöden und die Armen/ seine Ilieben Brüder hieß;
4. Wie er keinem Sünder vehrte,/ der beküm- mert zu ihm kam,/ wie er freundlich ihn bekehrte,/ ihm den Tod vom Herzen nahm.
5. Hat die Herde sanft geleitet,/ die sein Vater ihm verliehn,/ hat die Arme ausgebreitet,/ alle an sein Herz zu ziehn.
6. Immer muß ich wieder lesen,/ und ich lese mich nicht satt,/ wie er ist so treu gewesen,/ wie er uns geliebet hat. Luise Hensel, T 1876.
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G. Gastoldi, 159J.
. In dir ist Freude/ in allem Leide,/ o du süßer Jesu Christ;/ durch dich wir haben/ himmlische Gaben,/ der du wahrer Seiland bist./ Silfest von Schanden, srettest von Banden;/ wer dir ver⸗ trauet,/ hat wohl gebauet,/ wird ewig bleiben,/
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