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3. Entzeuch uns nicht dein heilsam Wort,/ der Seelen höchsten Trost und Hort;/ vor Irrlehr und Abgötterei /behüt uns, Serr, und steh uns bei!
4. Hilf, daß wir fliehn die Sündenbahn/ und fromm zu werden fangen an;/ der Sünd im alten nicht gedenk,/ ein gnadenreich neu Jahr uns schenk!
9. Hilf christlich leben stetiglich,/ in dir einst ster⸗ ben seliglich/ und danach fröhlich auferstehn/ und mit dir in den Zimmel gehn,
6. Zu loben und zu preisen dich/ mit allen Engeln ewiglich./ O Jesu, unsern Glauben mehr/ zu deines NVamens Lob und Ehr.
1568 und 1588.
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Mel.: Nun laßt uns Sott, dem Serren. Leipzig 1587.
3. Nun laßt uns gehn und treten/ mit Singen und mit Beten/ zum Herrn, der unserm Leben/ bis hierher Rraft gegeben.
z2. Wir gehn dahin und wandern/ von einem Jahr zum andern,/ wir leben und gedeihen/ vom alten bis zum neuen.
z. Denn wie von treuen Müttern/ in schweren Ungewittern/ die Kindlein hier auf Erden/ mit Fleiß bewahret werden:
4. Also auch und nicht minder/ läßt Gott ihm seine Rinder,/ wenn Vot und Trübsal blitzen,/ in seinem Schoße sitzen.
v. Ach, Züter unsres Lebens,/ fürwahr, es ist ver⸗ gebens/ mit unserm Tun und Machen,/ wo nicht dein' Augen wachen.
Jahreswende


