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Weihnachten
4. Er wechselt mit uns wunderbar,/ nimmt Fleisch an, wird uns gleich/ und beut uns Gottes Klarheit dar ,: in seines Vaters Reich.:
9. Er wird ein Rnecht und ich ein Zerr,/ das mag ein Wechsel sein!/ Wie könnte doch sein freund⸗ licher„ das liebe Christkindlein!:,
6. HZeut schleußt er wieder auf die Tür/ zum schö⸗ nen Paradeis,/ der Cherub steht nicht mehr dafür, ,: Gott sei Lob, Ehr und Preis!:,:
Mikolaus Serman, 1 156J.
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Johann Crüger, Berlin 1656.
9. Fröhlich soll mein Serze springen/ dieser Zeit,/ da vor Freud/ alle Engel singen./ Sört, hört, wie mit vollen Chören/ alle Luft/ jauchzt und ruft:/
Christus ist geboren!
2. Heute geht aus seiner Rammer/ Gottes Zeld,/ der die Welt/ reißt aus allem Jammer./ Gott wird Mensch, dir, Mensch, zu gute;/ Gottes Rind,‚/ das verbindt/ sich mit unserm Blute.
3. Sollt uns Gott nun können hassen,/ der uns gibt,/ was er liebt/ über alle Maßen?/ Gott gibt, unserm Leid zu wehren,/ seinen Sohn/ aus dem Thron/ seiner Macht und Ehren.
4. Nun er liegt in seiner Rrippen,/ ruft zu sich/ mich und dich,/ spricht mit süßen Lippen: /Lasset fahren, liebe Brüder,/ was euch quält,/ was euch fehlt;/ ich bring alles wieder.
9. Ei, so kommet ohn Verweilen,/ stellt euch ein,/ groß und klein,/ laßt uns zu ihm eilen!/ Liebt den, der vor Liebe brennet,/ schaut den Stern,/ der uns gern/ Licht und Labsal gönnet.
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