34 Weihnachten
2. Des ewgen Vaters einig Kind/ jetzt man in der Rrippen findt;/ in unser armes Fleisch und Blut/ verkleidet sich das ewge Gut./ Zalleluja
3. Den aller Weltkreis nie beschloß,/ der liegt in Marien Schoß;/ er ist ein Rindlein worden klein,/ der alle Ding erhält allein./ Salleluja!
4. Das ewge Licht geht da herein,/ gibt der Welt ein'n neuen Schein; /es leucht't wohl mitten in der Nacht/ und uns des Lichtes Kinder macht./ Zalle⸗ luja!
. Der Sohn des Vaters, Gott von Art,/ ein Gast in der Welt hie ward/ und führt uns aus dem Jam⸗ mertal,/ macht Erben uns in seinem Saal./ Zalle⸗ luja!
6. Er ist auf Erden kommen arm,/ daß er unser sich erbarm/ und uns im Zimmel mache reich/ und seinen lieben Engeln gleich./ Salleluja!
7. Das hat er alles uns getan,/ sein groß Lieb zu zeigen anz/ des freu sich alle Christenheit/ und dank ihm des in Ewigkeit./ Salleluja!
Martin Luther, 1 1546.(Vers J vorreformatorisch).
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). Lobt Gott ihr Christen allzugleich,/ in seinem
Mikolaus Serman, I554.
höͤchsten Thron,/ der heut schleußt auf sein Zimmel⸗
reich und schenkt uns seinen Sohn.)
2. Er kommt aus seines Vaters Schoß/ und wird ein Kindlein klein;/ er liegt dort elend, nackt und bloß„: in einem Krippelein.
3. Der Serr begibt sich der Gewalt,/ wird niedrig und gering,/ nimmt an sich eines Rnechts Gestalt, /1 der Schöpfer aller Ding.):
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