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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus Dr. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
Entstehung
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ind hob ihn auf rberge und pflegte zog heraus zween sprach zum ihm: darthun, will ich

Welcher dünket e sei gewesen dem, r sprach: Der die ich Jesus zu ihm:

rinitatis. 624.

herdet ihr die Lüͤste in das Fleisch ge⸗ wider das Fleisch. r nicht thut, was t, so seid ihr nicht e Werke des Flei⸗ Unreinigkeit, Un⸗ dader, Neid Zorn, Fressen, Saͤufen, abe zuvor gesagt hun, werden das aber des Geistes udlichkeit, Gütig⸗ ider solche ist das zören, die kreuzi⸗ Begierden.

1119.

n Jerusalem, zog liläam. Und als mzehn aussätzige ben ihre Stimme urme dich unser! Gehet hin und hah, da sie hin⸗ ter ihnen, da er er um und prei⸗

sete

und Evangelien. 119

sete Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Ange⸗ sicht zu seinen Füßen und dankete ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehre und gebe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling? Und er ehor zu ihm: Stehe auf, gehe hin, dein Glaube hat dir geholfen.

Am XV. Sonntage nach Trinitatis.

Epistel: Gal. 5, v. 25, bis 6, v. 10.

o wir im Geist leben, so lasset uns auch im Geist

wandeln. Lasset uns nicht eiller Ehre geizig sein, uns unter einander zu entrüsten und zu hassen. Lieben Brüder, so ein Mensch etwa von einem Fehler übereilet würde, so helfet ihm wieder zurecht mit sanftmüthigem Geist, die ihr geistlich seid. Und siehe auf dich selbst, daß du nicht auch versucht werdest. Einer trage des Andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. So aber sich Je⸗ mand lässet dünken, er sei etwas, so er doch Nichts ist, der betrüget sich selbst. Ein Jeglicher prüfe aber sein Selbstwerk, und alsdann wird er an ihm selber Ruhm haben und nicht an einem Andern. Denn ein Jeglicher wird seine Last tragen. Der aber unterrichtet wird mit dem Wort, der theile mit allerlei Gutes dem, der ihn unterrichtet. Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Denn was der Mensch säet, das wird er ärndten. Wer auf sein Fleisch säet, der wird von dem Fleisch das Ver⸗ derben ärndten. Wer aber auf den Geist säet, der wird von dem Geist das ewige Leben ärndten. Lasset uns aber Gutes thun und nicht müde werden, denn zu seiner Zeit werden wir auch ärndten ohne Aufhören. Als wir denn nun Zeit haben, so lasset uns Gutes thun an Jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Evangelium: Matth. 6, v. 24⸗34.

Niemand kann zweien Herren dienen, entweder er wird einen hassen und den andern lieben, oder er wird einem anhangen und den andern verachten. Ihr könnet nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage 10 eu