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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Catechismus Dr. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden und Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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n Ewigkeit zu Ewig⸗ in deines Wesens keit sich selbst nicht werden, bedarf auch gleich zu sein, der und der Erden. ott, mit dir unver⸗ ), bezeugte deine t sich Geschöpfen, waren, und wird ten, die du schufst, er offenbaren. b Felsen weichen, 8 Thal sich stürzen, n ihrem Fall die eit erzittert, bleibt iebe Bund mit mir ig unerschüttert. as zaget denn mein mir; was klag ich daß ich hier kein Gut genieße, und Inbeständigkeit dieß ir verfließe? is klag ich, der dein och hat, den Trost, ine Missethat mich hiß nicht richte, und n Erbtheil ewig sei lem Angesichte? is klag ich? Liebest doch mit aller dei⸗ e noch und willst ig lieben, hast sel⸗ nen Namen dir in and geschrieben. a, ich bin Gottes, mein; und ewig, st du's sein. Von dir ich nichts scheiden. t vergeht mit ihrer Lust

und sein

Lust, nicht du und deine Freuden.

Allgegenwart Gottes.

Mel. Auf Christenmensch!

21 Nie bist du, Höch⸗

ster, von uns sern; du wirkst an allen Enden. Wo ich nur bin, Herr aller Herrn, bin ich in deinen Händen. Durch dich nur leb und athme ich; denn deine Rechte schützet

mich.

2. Was ich gedenke, weis⸗ sest du; du prüfest meine Seele. Du siehst es, wenn ich Gutes thu; du siehst es, wenn ich fehle. Nichts, nichts kann deinem Aug entfliehn und nichts mich deiner Hand entziehn.

3. Wenn ich in stiller Ein⸗ samkeit mein Herz an dich ergebe und, über deine Huld erfreut, lobsingend dich er⸗ hebe, so hörst du es und stehst mir bei, daß ich dir immer treuer sei.

4. Du merkst es, wenn des Herzens Rath verkehrte Wege wählet; und bleibt auch eine böse That vor al⸗ ler Welt verhehlet, so weißt du sie und strafest mich zu meiner Beßrung väterlich.

5. Du hörest meinen Seuf⸗ zern zu, daß Hülfe mir er⸗ scheine. Voll Mitleid, Va⸗

Wesen.

ter, zählest du die Thränen, die ich weine! Du siehst und wägest meinen Schmerz und stärkst mit deinem Trost mein Herz.

6. O drück, Allgegenwär⸗ tiger! dieß tief in meine Seele, daß, wo ich bin, nur dich, o Herr, mein Herz zur Zuflucht wähle; daß ich dein heilig Auge scheu und dir zu dienen eifrig sei.

7. Laß überall gewissen⸗ haft nach deinem Wort mich handeln und stärke mich dann auch mit Kraft, vor

dir getrost zu wandeln.

Daß du, o Gott, stets um mich seist, das tröst und beßre meinen Geist.

In eigener Melodie.

22 Allgegenwürtiger

ich bin dir nicht verborgen, wo ich bin, wollt auch auf schnellen Schwin⸗ gen mich an die fernsten Meere hin die Morgenröthe bringen.

2. Flög ich zum Himmel hoch empor, mich unter sei⸗ nem Sternenchor im Glanze zu verstecken, so bist du da, ziehst mich hervor, und Schande wird mich decken.

3. Stieg ich vor deinem Thron hinab ins Haus der Finsterniß, das Grab: du bist auch da zugegen; auch da folgt mir dein Richterstab auf schauervollen Wegen.

A 7 4. Der