veralten wie ein Kleid; du 15 10 bleibst in alle Ewig⸗ eit.
4. Es werden noch die Himmel uund die Erden wie ein Gewand von dir ver⸗ wandelt werden; du bleibest, wie du bist: denn welche Zeit umgränzet wohl, Herr, die Unendlichkeit?
5. Das ist der Trost, die Hoffnung deiner Knechte, du schützest sie mit deiner star⸗ ken Rechte, du läßt ihr Herz sich ewig deiner freun und bleibst ihr Gott: denn sie sind ewig dein.
6. Das sei mein Trost in allen trüben Stunden; vom Tode selbst bleibt er un⸗ überwunden. Kein Tod, kein Grab trennt mich, o Gott, von dir: mein Fels, mein Heil, das bleibst du ewig mir.
Mel. Ich freue mich, mein Gott 20 Eo wie du bist, so
warst du schon, Gott, ehe du von deinem Thron Geschöpfe, die nicht waren, beriefst zu sein, um deine Macht und Güte zu erfahren!
2. Du wirst auch sein, so wie du bist, wenn längst die Erde nicht mehr ist, wenn längst schon Ewigkeiten uns Kämpfer krönen, die wir dier um deinen Himmel lreiten!
Gott
3. Von Ewigkeit zu Ewig⸗ keit kann deines Wesens Herrlichkeit sich selbst nicht ungleich werden, bedarf auch nie, sich gleich zu sein, der Himmel und der Erden.
4. Gott, mit dir unver⸗ änderlich, bezeugte deine Weisheit sich Geschöpfen, die da waren, und wird den Welten, die du schufst, sich ferner offenbaren.
5. Ob Felsen weichen, Berg ins Thal sich stürzen,
daß von ihrem Fall die
Erde weit erzittert, bleibt deiner Liebe Bund mit mir doch ewig unerschüttert.
6. Was zaget denn mein Herz in mir; was klag ich ängstlich, daß ich hier kein dauernd Gut genieße, und daß in Unbeständigkeit dieß Leben mir verfließe?
7. Was klag ich, der dein Wort noch hat, den Trost, daß meine Missethat mich einst gewiß nicht richte, und daß mein Erbtheil 1165 sei vor deinem Angesichte?
8. Was klag ich? Liebest du mich doch mit aller dei⸗ ner Liebe noch und willst mich ewig lieben, hast sel⸗ ber meinen Namen dir in deine Hand geschrieben.
9. Ja, ich bin Gottes, Gott ist mein; und ewig, ewig wirst du's sein. Von dir kann mich nichts scheiden. Die Welt vergeht mit Lult
u
I
Lust, nicht du und Freuden.
Allgegenwart Ge
Mel. Auf Christenm
21 Nie bist du,
ster, vo
sern; du wirkst ar
Enden. Wo ich ni Herr aller Herrn, in deinen Händen.
dich nur leb und ath denn deine Rechte
mich.
2. Was ich gedent sest du; du prüfest Seele. Du siehst er ich Gutes thu; du st wenn ich fehle. nichts kann deiner entfliehn und nicht deiner Hand entzieh
3. Wenn ich in stil samkeit mein Herz ergebe und, über dei erfreut, lobsingend hebe, so hörst du stehst mir bei, daß immer treuer sei.
4. Du merkst es des Herzens Rath er Wege wählet; un' auch eine böse That ler Welt verhehlet, f du sie und strafest meiner Beßrung v
5. Du hörest mein zern zu, daß Hülfe scheine. Voll Mitle


