20 Die Haustafel.
giebt, der dem Vieh sein Futter giebt, den jungen Raben, Was di die ihn anrufen. Er hat nicht Lust an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an jemandes Beinen; der Herr hat Gefallen an denen, die ihn fürchten und auf seine Güte warten. siuts de Darnach das Vaterunser und dies folgende Gebet: 5 8 Wir danken dir, Herr Gott Vater, durch Jesum Chri⸗ Randit stum, unsern Herrn, für alle deine Gaben und Wohlthat, 9.14. ö der du lebest und regierest in Ewigkeit. Amen. 3 Der u III. Abendgebet. allerlei Ich danke dir, mein lieber himmlischer Vater, durch nicht, G. Jesum Christum, deinen lieben Sohn, daß du mich diesen Die 2 Tag gnädiglich behütet hast, und bitte dich, du wollest facher 6 mir vergeben alle meine Sünden, wo ich unrecht gethan und in habe, und mich diese Nacht gnädiglich behüten. Denn ich sollst de befehle mich, mein Leib und Seele, und alles in deine binden Hände; dein heiliger Engel sei mit mir, daß der böse 1 Timt Feind keine Macht an mir finde. Amen. ———— Wir an euch euch ert II. Die Haustafel. Wilen Etliche Sprüche für allerlei heilige Orden und Geho Stände, dadurch dieselbigen, als durch eigene wachen Lektion, ihres Amts und Diensts zu ermahnen.—— Den Bischöfen, Pfarrherren und Predigern. Ein Bischof soll unsträflich sein, Eines Weibes Mann, nüchtern, mäßig, sittig, gastfrei, lehrhaftig, als ein Haus⸗ halter Gottes, nicht ein Weinsäufer, nicht gehässig, nicht Jede unehrliche Hantierung treiben, sondern gelinde, nicht über i haderhaftig, nicht geizig, der seinem eigenen Haus wohl Gott. vorstehe, der gehorsame Kinder habe, mit aller Ehrbarkeit, Wer si nicht ein Neuling, der ob dem Wort halte, das gewiß Gottes ist, und lehren kann, auf daß er mächtig sei zu ermahnen sich ei durch die heilsame Lehre und zu strafen die Widersprecher. nichten 1 Tim. 3. Tit. 1. ö Strafe
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