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Gesangbuch für die Evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen
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da Fried und Freude lacht, bist du, mein Heil, gekommen und hast mich froh gemacht.

4. lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los; ich stand in Spott und Schanden, du kommst und machst mich groß, und hebst mich hoch zu Ehren und schenkst mir großes Gut, das sich nicht läßt verzehren, wie irdscher Reichtum thut.

5. Nichts, nichts hat dich getrieben zu mir vom Him⸗ melszelt, als dein getreues Lieben, damit du alle Welt in ihren tausend Plagen und großer Jammerslast, die kein Mund aus kann sagen, so fest umfangen hast.

6. Das schreib dir in dein Herze, du hochbetrübtes Heer, bei welchem Gram und Schmerze sich häuft je mehr und mehr; seid unverzagt, ihr habet die Hilfe vor der Thür; der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier.

7. Ihr dürft euch nicht bemühen, noch sorgen Tag und Nacht, wie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht; er kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust, all Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewußt.

8. Auch dürft ihr nicht erschrecken vor eurer Sünden⸗ schuld; nein, Jesus will sie

Advent.

decken mit seiner Lieb und Huld. Er kommt, er kommt den Sündern zum Trost und wahren Heil, schafft, daß bei Gottes Kindern verbleib ihr Erb und Teil.

9. Was fragt ihr nach dem Schreien der Feind und ihrer Tück? Der Herr wird sie zerstreuen in einem Augen⸗ blick. Er kommt, er kommt, ein König, dem alle Macht und List der Feinde viel zu wenig zum Widerstande ist.

10. Er kommt zum Welt⸗ gerichte, zum Fluch dem, der ihm flucht, mit Gnad und süßem Lichte dem, der ihn liebt und sucht. Ach komm,

ach komm, o Sonne, und

hol uns allzumal zum Licht, ur ewgen Wonne in deinen Breudensaali

P. Gerhardt, 4 1676.

Mel. Wie nach einer Wasserquelle ꝛc. (Freu dich sehr, o meine Seele.) 21 arum willst du

draußen stehen, du Gesegneter des Herrn? Laß dir, bei mir einzugehen, wohlgefallen, du meinStern, du mein Jesu, meine Freud, Helfer in der rechten Zeit! Hilf, o Heiland, meinem Herzen von den Wunden, die mich schmerzen.

2. In der Welt ist alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär. Hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reich⸗ tum, was ists mehr, als ein

ein Stäubl Hab ich Li wert? We heut erfreu gen nicht g Aller Freude rul Jesu Christ ist die Wei recht fröhl mir, o Frer mein Herze Herr, an di komm, laß 4. Freu bist erhöret, zeucht er ei zu dir gekel willkommer dich ihm zu zu seiner R Gemüt und was dich d 5. Alles Frommen, und schädli dich Christ und es nt meint. B wieder treu bleibt dabe den Engeln ewig werde P.

Mel. Ach, wassi (Sollt ich meir

22 K den? Ja, säumest nit