Der Tag des Herrn
4. Mache mich zum guten Lande,/ wenn dein Saatkorn aufmich fällt;/ gib mir Licht in dem Verstande,/ und was mir wird vorge⸗ stellt,/ yräge meinem Herzen ein,/ laß es mir zur Frucht gedeihn!
5. Stärk in mir den schwachen Glauben,/ laß dein teures Klein⸗ od mir/ nimmer aus dem herzen rauben;/ halte stets dein Wort mir für,/ daß es mir zum Leitstern dient/ und zum Trost im Herzen grünt.
6. Rede, herr, so will ich hören,/ und dein Wille wero erfülltl/ Nichts laß meine Andacht stören, wenn der Brunn des Lebens quillt;/ speise mich mit Himmelsbrot,/ tröste mich in aller Not!
Benjamin Schmolck, + 1737.
mel. Rr. o. 9 wit snd hrer
1. Herr, vor oeinem Angesicht/ hat die Andacht uns versam⸗ melt/ ach, verwirf die Bitten nicht,/ die dein volk dir, höchster, stammelt!/ Hör auf unsre schwachen Lieder/ und sieh gnädig auf uns nieder!
2. Laß dein Wort, das hier erschallt,/ viele gute Früchte bringen/ und mit göttlicher Sewalt/ tief in unsre herzen oͤringen./ Laß es unsern Sinn erneuen/ und das Herz mit Trost erfreuen!
3. Dein Gebot mach uns bekannt/ uno hilf selbst es treulich lben,/ dich und den, den du gesanoͤt,/ Jesum Christum, herzlich lieben,/ daß kein Schmerz und keine Freude uns von deiner Liebe scheidel Daniel Schiebeler, 41771.
Mel. O Ddurchbrecher aller Bande. 1 0
0 42
Herrnhaag 174⁴0.
———.— 4———.
O wie freun wir uns der Stun⸗de,/ da wir dir, Herr Lum aus dei⸗nem heil⸗gen Mun⸗de /Le⸗bens⸗wor ⸗te
1 1 +
—838— . Je⸗su, nahn, zu emp⸗fahnl
Laß uns heu⸗te nicht ver ⸗ge⸗bens/
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Wort 2. S sieh, w wie wi Zeit at 3. N Wortʒ fort/ gefaßt,


