16
grünen Herren
Wölrer ewaltger heere, o großer dir der Weg zu en; doch ohne
ist nicht och aller en dem, untertan. Blaubens e Schar rten der nacht dir
kommest i sich des bedronn bedroht. den em⸗ Lebens ften, und zünd und
großer o komme neue zu hwer ver⸗ daß du mmst, zu jeden, da⸗ t empört. Licht auf Nacht der Finster⸗
17 Weihnachten.
Thronen, vereint als Brüder wieder wohnen in
Finsternis erliegen und lösch der Zwietracht Glimmen aus, daß wir, die Völker und die
Nr. 31, 32
deines großen Vaters Haus. Fr. Rückert, 1 1866.
III. Weihnachten.
31 Fs ist ein Ros ent⸗
sornden aus einer Wurzel zart, als uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art und hat ein Blümlein bracht mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.
2. Das Röslein, das ich meine, davon Jesaias sagt, hat uns gebracht alleine Marie, die reine Magd. Aus Gottes ewgem Rat hat sie ein Kind geboren, wohl zu der halben Nacht.
Aus dem 16. Jahrhundert.
Ein Kinderlied auf die Weihnachten vom Kind⸗ lein Jesu.
Ior e 32„Vou Himmel hoch,
da komm ich her, ich bring euch gute neue Maͤr; der guten Mär bring ich fo viel, davon ich singn und sagen will.
2. Euch ist ein Kindlein heut geborn, von einer Jung⸗ frau auserkorn, ein Kinde⸗ lein, so zart und fein, das
soll eur Freud und Wonne sein.
3. Es ist der Herr.u unser Gott, der will führn aus aller Not; er will eur Heiland selber sein, von allen Sünden machen rein.
4. Er bringt euch alle Seligkeit, die Gott, der Vater, hat bereit, daß ihr in seinem Himmelreich mit uns sollt leben allzugleich.
5. So merket nun das Zeichen recht: die Krippen, Windelen so schlecht, da findet ihr das Kind gelegt, das alle Welt erhält und trägt.“
6. Des laßt uns alle fröhlich sein und mit den Hirten gehn hinein, zu sehn, was Gott uns hat beschert, mit seinem lieben Sohn ver⸗ ehrt!
7. Sei uns willkommen, edler Gast, den Sünder nicht verschmähet hast, und kommst ins Elend her zu mir: wie soll ich immer danken dir?
8. Ach Herr, du Schöpfer aller Ding, wie bist du—.90
0


