Druckschrift 
Gesangbuch für die evangelische Kirche im Großherzogtum Hessen : [nebst] Gebete zur häuslichen Andacht
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Nr. 30

mels Glück. Du gibst das Leben, Gott! Du sendest uns den Tod nur zum Segen, bist liebevoll; nur unser Wohl, nicht unser Elend schaffest du.

3. Als wir, von der Sünde Plagen gequält, in unserm Elend lagen und

Nacht des Todes uns um⸗ fing, fern von deiner Wahr⸗ heit Pfade, da war es, Gott, als deine Gnade erbarmend vor uns überging. Da rief der Liebe Blick ins Leben uns zurück; von der Sünde, von ihrer Nacht sind wir erwacht, erwacht, um Gottes Licht zu sehn.

4. Preiset ihn, ihr Jubel⸗ lieder! Zur Erde stieg sein Sohn hernieder, ward Mensch und starb der Sünder Tod. Christus hat den Tod be⸗ zwungen; ein neues Lied werd ihm gesungen! Uns segnet und begnadigt Gott. Wir sind mit ihm versöhnt; ihr Lobgesänge, tönt, tönt zum Himmel! Erschallt schon hier! Einst knieen wir an seinem Thron und beten an.

J. J. Eschenburg, 4 1829.

30 Dein König kommt in niedern Hüllen sanftmütig auf der Eslin

Füllen; empfang ihn froh, Jerusalem! Trag ihm ent⸗ gegen Friedenspalmen,

be⸗

Advent.

16

streu den Pfad mit grünen Halmen; so ists dem Herren angenehm.

2. O mächtger awtaer ohne Heere, gewaltger Kämpfer ohne Speere, o Friedensfürst von großer Macht! Es wollen dir der Erde Herren den Weg zu deinem Throne sperren; doch du gewinnst ihn ohne Schlacht.

3. Dein Reich ist nicht von dieser Erden; doch aller Erden Reiche werden dem, das du gründest, untertan. Bewaffnet mit des Glaubens Worten zieht deine Schar nach den vier Orten der Welt hinaus und macht dir Bahn.

4. Und wo du kommest hergezogen, da ebnen sich des Meeres Wogen, es bedronn der Sturm, von dir bedroht. Du kommst, 115 den em⸗ pörten Tristen des Lebens neuen Bund zu stiften, und schlägst in Fessel Sünd und Tod.

5. O Herr von großer Huld und Treue, o komme du auch jetzt aufs neue zu uns, die wir sind schwer ver⸗ stört! Not ist es, daß du selbst hienieden kommst, zu erneuern deinen Frieden, da⸗ gegen sich die Welt empört.

6. O laß dein Licht auf Erden siegen, die Macht der Finster⸗

17

Finstert der Zw daß wi

31

einer 2 die Alt kam d Blümle kalten halben

2...

meine, hat u Marie, Gottes ein Kii der hal

A

Ein K Weihr

0 32, ich brin der gut viel, d sagen n

2. 0 heut gel frau ar lein, so