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5 Frisch auf, ihr Rochbetrübten, der König kommt mit Macht; an uns, sein Rerz geliebten, hat er schon lünglt gedacht. Nun wird kein Angst noch Pein noch Zorn hinfort uns schaden, dieweil uns Gott aus Gnaden lüßt seine Kinder sein.
6 8o lauft mit schnellen Schritten, den König zu besehn, dieweil er hommt geritten stark, herrlich, lanft und schön. Nun tretet all heran, den Beiland zu begrüßen, der alles Kreuz versühen und uns erlösen kann.
7 Der Kkönig will bedenken die, lo er herzlich liebt, mit köstlichen Geschenken, als der sich selbst uns gibt durch seine Gnad und Clort. Ja, König, hoch erhoben, wir alle wollen loben dich freu⸗ dig hier und dort.
8 Nun, Rerr, du gibst uns reichlich, wirlt selbst doch arm und schwach. Du liebelt undergleichlich, du gehlt den Sündern nach. Drum wolln wir all in ein die Stimmen hoch erschwingen, dir Hosianna singen und ewig dankbar sein.
Matth. 21,1-9 Johann Rist, 1607166⁷
55 nach det QUeile: Valet will ich dir geben Joh. Crüger, 1653
DSiiiii 1 108 loll ich dich emp-fan-gen und wie de⸗ 0 al-ler Uelt Ver-lan-gen, o mei- net
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