onates.
Rurze Betrachtungen auf alle Tage d. Monates. 615 mit unsern Sünden, müssen wir uns auch noch
en in die Sünden anderer aufladen?
jen je⸗ Wehe dem Menschen, durch den Aergernis udas kommt. Matth. 18. einen
mich 22. Von den Leiden.
tt be⸗ 1. Um reich zu werden und den irdischen nnten Vergnügen nachzujagen, sind wir nicht Christen etwas geworden. Dazu hätte es des Christentums eispiel nicht bedurft; man hätte die Welt nur lassen gött⸗ können, wie sie durch die Sünde geworden war. ö sein Das christliche Leben ist ein gekreuzigtes Leben; ö dvon wer das Kreuz nicht liebt, verleugnet seinen eißen, Glauben.
2. Das Evangelium sagt:„Selig, die da liches weinen. Wehe euch, ihr Reichen, die ihr euren ꝛesser, Trost auf dieser Welt habet!“ Das ist die gabet Sprache des Heiligen Geistes. Aber scheint es d zu nicht, als ob dies gegenwärtig eine fremde vollei Sprache sei, die nur in jenen Ländern verstanden
des wird, wo die Gläubigen zum Martertode eilen? ern? Fast scheint es, als müßte man das Wort ulus„leiden“ für die jetzige Zeit aus dem Evange⸗ inen lium streichen. Und doch ist es eine Glaubens⸗ ehen, wahrheit, daß das wahre Glück in den Tränen mert besteht und daß die Großen dieser Welt un⸗ ichen glücklich sind. bei⸗ 3. Der Sohn Gottes mußte leiden, um in uzu seine Herrlichkeit einzugehen; alle Heiligen mußten leiden, um selig werden zu können, und uns tun, soll das nichts kosten, was dem Sohne Gottes Bott und allen Heiligen so viel gekostet hat? Das zu Kreuz ist der Anteil und das Zeichen der Aus⸗
nug erwählten; eine Seele, die nichts leidet und


